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Ostprignitz-Ruppin Neuruppin: Weiter Unklarheit im Giftskandal
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin: Weiter Unklarheit im Giftskandal
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11:24 16.06.2015
Quelle: MAZ
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Neuruppin

Das ständige Verschieben des Abschlussberichtes zur Sanierungsuntersuchung im Neuruppiner Wohngebiet zwischen Arbeitsamt und Ruppiner See sorgt nicht allein bei den betroffenen Anwohnern für Unmut, sondern auch bei Kreistagsabgeordneten für Irritationen. "Die Anwohner haben berechtigte Sorgen", betonte Sebastian Steineke (CDU) am Montag .

"Die Anwohner müssen endlich wissen, woran sie sind", sagte CDU-Mann Steineke. Zudem müsse verhindert werden, dass die sogenannten Schadstoffwolken in den Ruppiner See fließen. "Das könnte teuer für den Landkreis werden", so Steineke.

Vize-Landrat Nüse geht davon aus, dass im nächsten Jahr klar sein wird, ob das Wohngebiet saniert werden muss. Bis dahin wollen die Gutachter weitere Proben analysieren. Klar ist, dass ein Teil der Schadstoffe wohl aus Lösungsmitteln stammt, mit denen russische Soldaten in der Trenckmannstraße jahrelang Panzer gereinigt haben. Die anderen Gifte sollen von einem "Abzugsschaden" stammen: Demnach wurden beim Abzug der Truppen Treibstoff und Kerosin verkippt. Das Umweltamt des Kreises wusste spätestens seit 1999 davon, als das Arbeitsamt gebaut wurde. Dennoch konnte das Wohngebiet entstehen.

Von Andreas Vogel

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