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Glätte legte Busverkehr lahm

Winter machte Probleme Glätte legte Busverkehr lahm

Blitzeis verwandelte viele Straßen im Altkreis Wittstock am Freitag in gefährliche Rutschbahnen. Das sorgte auch dafür, dass der Busverkehr zeitweise ausfiel.

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Der Busbahnhof in Wittstock blieb gestern lange leer. Der Wintereinbruch brachte Probleme mit sich.

Quelle: Björn Wagener

Wittstock. Der Busverkehr fiel am Freitag im gesamten Altkreis Wittstock zeitweise aus oder war stark eingeschränkt. Das lag an den stellenweise spiegelglatten Straßen. Denn am frühen Morgen hatte es begonnen zu regnen. Das Wasser gefror rasch und sorgte so für ein Sicherheitsrisiko, das Bodo Libert von der Wittstocker Niederlassung der Ostprignitz-Ruppiner Nahverkehrsgesellschaft (ORP) nicht eingehen wollte. „Wir hatten die Busse zunächst zwar rausgeschickt, wenig später aber doch wieder zurückgeholt“, sagt er. Besonders glatt sei es in den Bereichen Blumenthal, Rossow, Fretzdorf oder auch Sewekow gewesen. „Die Straßen waren oft zwar geräumt, aber nicht gestreut.“

Das alles führte nicht nur zum Ausfall der Stadtlinie. Auch viele Kinder und Jugendliche, vor allem aus den Ortsteilen, mussten wetterbedingt zu Hause bleiben. Entsprechend übersichtlich sah es in den Klassenzimmern aus. Nur etwa die Hälfte der Schüler sei am Gymnasium angekommen, berichtete Schulleiter Helmut Kühn. Dennoch habe der Unterricht planmäßig stattgefunden.

Mittags fuhren die Busse wieder

Mittags fuhren die Busse wieder.

Quelle: Björn Wagener

Ein ähnliches Bild zeigte sich am Freitag auch an der Waldring-Grundschule. Denn dort blieben ebenfalls viele Stühle leer. „Am Freitag kam nur etwas mehr als die Hälfte der Schüler in der Schule an“, sagte Thomas Winter, der stellvertretende Schulleiter, auf Nachfrage. Eine Klasse habe sogar nur noch aus drei Schülern bestanden, die dann auf andere Klassen aufgeteilt worden seien. Denn auch in der Waldring-Grundschule habe der Unterricht planmäßig stattgefunden. „Die Lehrer waren alle da.“ Allerdings sei man bemüht gewesen, den Unterricht bereits nach der fünften Stunde zu beenden. „Die Eltern sind nicht verpflichtet, ihre Kinder mit dem Auto zur Schule zu bringen, wenn der Busverkehr durch höhere Gewalt ausgefallen ist“, sagt Thomas Winter. Vielmehr werde eine solche besondere Situation als Entschuldigung akzeptiert. Gegen Mittag entspannte sich die Lage. „Wir versuchen, die Busse wieder fahren zu lassen“, stellte Bodo Libert in Aussicht. Tatsächlich waren gegen Mittag wieder Busse in der Stadt zu sehen.

Schulkinder, die es trotz der widrigen Bedingungen in die Schule geschafft hatten, konnten den Heimweg wie gewohnt antreten. Bei der Stadtlinie kam es laut Bodo Libert zu Verspätungen.

Von Björn Wagener

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