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Ostprignitz-Ruppin Gleich vier Feste in einer Gemeinde
Lokales Ostprignitz-Ruppin Gleich vier Feste in einer Gemeinde
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00:17 27.08.2016
Bei Heidefest gibt es Kutschfahrten auch in der Pony-Version. Quelle: Foto: Felsch
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Katerbow

Absicht war es nicht. Und doch hat diese zufällige Terminüberschneidung etwas für sich: Die nicht allzu große Gemeinde Temnitzquell lockt am Sonnabend mit gleich vier Festen auf ihr Terrain. Denn zum einen starten am 27. August um 11 Uhr in Pfalzheim das Heidefest und in Netzeband der Natur- und Kunstmarkt. Zum anderen beginnt um 13 Uhr das Dorffest in Katerbow und fängt um 20.30 Uhr, wieder in Netzeband, die letzte Aufführung von „Peer Gynt“ des Theatersommers an, nach der gegen 23 Uhr zur Langen Nacht des Theaters geladen wird.

Als die Organisatoren ihre Feste und Feten planten, war ihnen nicht klar, dass alle an demselben Tag stattfinden werden. Als sie es merkten, war es zu spät – und so versuchen sie nun, das Beste daraus zu machen. „Die Ballung könnte den Vorteil haben, dass sich unsere Gäste nicht entscheiden müssen, sondern gleich alles haben können. Und es ist für jeden Geschmack etwas dabei“, sagt Johannes Oblaski, der Bürgermeister in Temnitzquell ist und beim Heidefest den Hut aufhat. Vor allem bei Gästen aus der Großstadt könnte das ausschlaggebend sein, in die Region zu kommen. „Wenn man es positiv sieht, ist es sozusagen die Leistungsschau unserer Gemeinde.“ Leichte Pro­bleme gibt es allerdings beim Personal für die Bespielung der Festivitäten. „Wir haben zwar eigentlich genug Ehrenamtliche.“ Für vier Feste reichen sie aber nicht aus. Für den Katerbower ist das aber kein Problem. „Ich lasse meine Kräfte dann eben einfliegen“, flachst er, und meint natürlich, dass er auf Hilfe von Menschen aus Nachbardörfern zugreifen will. Denn Konkurrenz untereinander, das wollen die Termnitzqueller auf keinen Fall. „Als ich die Überschneidung gemerkt habe, habe ich sogar Händler nach Netzeband zurückgeschickt, die sonst immer dort waren.“ Wiederholen soll sich die Situation allerdings nicht. Deshalb ist Johannes Oblaski jetzt schon dabei, die Termine für 2017 zu überprüfen.

Von Celina Aniol

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