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Glühwein und Gesang beim Adventsfest

Zaatzke Glühwein und Gesang beim Adventsfest

Der Schlossplatz in Zaatzke ist laut Ortsvorsteherin Jaqueline Türk immer ein Garant für zahlreiche Besucher. Und so fand das Zaatzker Adventsfest auch an diesem Wochenende wieder großen Anklang bei den Dorfbewohnern. Um die 200 Gäste kamen, um Köstliches zu genießen und Gesang zu hören. Und am späten Nachmittag kam sogar noch ein Überraschungsgast.

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Zu einem Heißgetränk sagten auch Birgit Atlas (l.) und Uschi Martini nicht nein. Mit 200 weiteren Besuchern genossen sie die vorweihnachtliche Stimmung.

Quelle: Christian Bark

Zaatzke. Tee, Kakao, Gebäck und Bratwurst – auf dem Zaatzker Weihnachtsfest gab es am Samstag wieder alles, was das Herz in der Adventszeit begehrt. Diesmal sogar leckeren Honig-Glühwein von der Imkerei Kralisch, die erstmalig mit einem Stand rund um den Schlossplatz vertreten war.

Der Weihnachtsmann freute sich über die Gedichte der Kinder

Der Weihnachtsmann freute sich über die Gedichte der Kinder.

Quelle: Christian Bark

„Der Veranstaltungsort ist schon die halbe Miete“, stellte Zaatzkes Ortsvorsteherin Jaqueline Türk zufrieden fest, als sich der von sechs Ständen umringte Schlossplatz ab 15 Uhr nach und nach mit Besuchern füllte. „Wir sind sehr froh über die tatkräftige Unterstützung des Vereins Landleben Zaatzke“, betonte Türk in ihrer Eröffnungsrede. Kurz darauf folgten Weihnachtslieder der Kita-Kinder, die gemeinsam mit dem Zaatzker Chor auftraten. Im Chor sang auch Lola Dannehl, Vorsitzende des Vereins. Danach ging sie wieder zu ihrem Stand, an dem sie Heißgertränke und Weihnachtsschmuck verkaufte. „Den haben die Schüler der Wittstocker Mosaikschule gebastelt“, sagte sie. Der Kontakt zueinander sei über Vereinsmitglied Sabine Gaschler zustande gekommen, die in der Einrichtung tätig ist. „Die Erlöse gehen an die Schule“, erklärte Dannehl. Dort würden sie für Projekte und Anschaffungen verwendet.

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In aller Gemütlichkeit um den Schlossplatz versammelt, feierten die Zaatzker das erste Adventswochenende. Es gab Gesangsdarbietungen vom Dorfchor und den Kita-Kindern sowie eine Sprechstunde beim Weihnachtsmann.

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Dannehl erinnerte sich noch gut ans erste Weihnachtsfest in Zaatzke vor zwei Jahren. „Alles hat mal mit der Beleuchtung eines Baumes angefangen“, erklärte sie und zeigte auf eine große Tanne am Rande des Schlossplatzes. Als für den Baum eine neue Lichterkette besorgt worden sei, hätten sich Vereinsmitglieder und Ortsbeirat Gedanken gemacht, wie man das mit möglichst vielen Leuten zelebrieren könnte – von da an war das Adventsfest geboren. „Um die 200 Besucher kommen jedes Jahr“, schätzte Dannehl.

Eltern backen für die Kita

Ihr Chor tritt bei der Veranstaltung seit vergangenem Jahr auf. „Das nächste mal lassen wir kommenden Freitag bei der Seniorenweihnachtsfeier Adventslieder erklingen“, informierte Chorleiter Torben Winter. Dann auch wieder mit den Kindern der Kita „Gänseblümchen“. Deren Eltern hatten am Samstag zudem Selbstgebackenes unter die Leute gebracht. Die Einnahmen sollen Lola Dannehl zufolge der Kita zugutekommen.

Der Dorfchor sang zusammen mit den Kita-Kindern

Der Dorfchor sang zusammen mit den Kita-Kindern.

Quelle: Christian Bark

Und dann kam der langerwartete Überraschungsgast mit der Kutsche angefahren. Der Weihnachtsmann begrüßte alle Gäste herzlich mit einer Adventsgeschichte, danach nahm er auf einem roten Sessel Platz, um die Wunschzettel und Gedichte er Kinder entgegenzunehmen. Die hatten sich mit ihren Eltern eiligst an einem Tisch versammelt und rasch ihre Wunschzettel gestaltet. Der bärtige Gast hatte für jedes Kind eine kleine Überraschung dabei. „Als Belohnung für die schönen Gedichte und den Mut der Kinder“, erklärte er. Er – das war übrigens Frank Bergenthal aus dem Nachbarort Wenikow. Der hatte sich nicht lange überreden lassen zu brauchen und war gern nach Zaatzke gekommen, wie er sagte. „Auch wenn es heute ziemlich kalt ist“, stellte er etwas verschnupft fest.

Zum Wärmen gab es neben Heißgetränken überall um den Platz verteilte Feuerschalen. So ließ es sich für die Gäste aushalten, als zum Höhepunkt des Adventsfestes der eigentliche Versammlungsgrund zu leuchten begann – der Weihnachtsbaum.

Von Christian Bark

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