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Gnewikow: Schneeschieben ist zu gefährlich

Straßenschäden behindern Winterdienst Gnewikow: Schneeschieben ist zu gefährlich

Seit gut einem Jahr machen lose Pflastersteine das Fahren auf der Ortsdurchfahrt von Gnewikow zum Balanceakt. Eine Reparatur ist nicht in Sicht – der Kreis hat stattdessen zur Sicherheit Tempo-10-Schilder aufstellen lassen. Jetzt behindern die Schäden auch noch den Winterdienst. Schneeschieben könnte der Straße noch mehr schaden.

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Schiebeschilder könnten lose Steine aus dem Gnewikower Pflaster reißen.

Quelle: Peter Geisler

Gnewikow. So langsam macht sich Frust breit in Gnewikow: Noch immer ist nicht absehbar, wann die gefährliche Betonpflasterstraße durch den Ort endlich saniert wird. Schlimmer noch: Jetzt behindern die gefährlichen Schäden an der Fahrbahn auch noch den Winterdienst.

Räumfahrzeuge dürfen auf der desolaten Gutsstraße keinen Schnee schieben. „Die müssen vor dem Jugenddorf ihr Schiebeschild hochnehmen und dürfen es erst dahinter wieder runternehmen“, sagt Gnewikows Ortsvorsteher Olaf Matschoss und klingt wenig amüsiert ob dieses Schildbürgerstreichs.

Der Landkreis, der für die Kreisstraße verantwortlich ist, fürchtet, dass der Winterdienst noch mehr Schaden an der Fahrbahn anrichten könnte. Viele Steine liegen nur noch lose in ihrem Bett. Zwar haben jetzt im Winter darüberfahrende Autos Schnee in die sonst leeren Fugen zwischen den Pflastersteinen gepresst. Doch auch das hilft nur bedingt; die Steine klappern deutlich hörbar, wenn ein Fahrzeug die Straße benutzt. Das Pflaster ist so lose, dass Räumfahrzeuge mit dem Schiebeschild mit ziemlicher Sicherheit Steine aus dem Bett reißen würden.

Seit einem Jahr wird der Zustand immer schlimmer. Eine Reparatur ist nicht möglich, so lange der Landkreis mit den Stadtwerken Neuruppin darüber streitet, wer Schuld hat am Zustand der Straße. Zurzeit läuft ein sogenanntes Beweissicherungsverfahren: Gutachter sollen exakt dokumentieren, wie desolat die Fahrbahn ist. Erst wenn das erfolgt ist, ist überhaupt an eine Reparatur zu denken.

Um die Sanierung müsste sich der Landkreis kümmern Doch bis dahin können noch etliche Monate vergehen.

Von Reyk Grunow

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