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Ostprignitz-Ruppin Gnewikow: neue Wege für den Nachwuchs
Lokales Ostprignitz-Ruppin Gnewikow: neue Wege für den Nachwuchs
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13:27 22.01.2016
Wehrleiter Andreas Busch vor den neuen Spinden. Quelle: Regine Buddeke

„Ich sehe uns ja immer als so etwas wie Klein-Gallien, das gegen die großen Römer tapfer standgehalten hat.“ So beschreibt Ortsbeirat Steven Kranz den Fakt, dass die Freiwillige Feuerwehr Gnewikow im zurückliegenden Streit um die Zusammenlegung der Ortswehren Gnewikow, Lichtenberg, Karwe, Radensleben und Wuthenow als einzige Wehr ihren Einzelkämpfer-Status behalten hat. Wuthenows Wehr hat sich aufgelöst, die anderen drei fusionierten. Bei der Jahresdienstversammlung der Wehr am Sonnabend trafen sich alle Mitglieder, um Rückschau zu halten, in die Zukunft zu schauen und zu feiern.

Glückwünsche für Feuerwehrmann und Ortsvorsteher Olaf Matschoss (r.). Quelle: Regine Buddeke

Im vergangenen Jahr habe sich viel getan, sagte Wehrleiter Andreas Busch in seinem Dienstbericht. Die Wache, an der der Putz schon abblätterte, wurde renoviert. Neue Spinde wurden angeschafft, eine separate Umkleide für die Frauen geschaffen. „Dafür habe ich jetzt leider kein Büro mehr“, sagte Busch, der seine Akten nun zu Hause aufbewahrt. Vorrangiges Ziel sei, auch für die Jugendwehr einen Umkleideraum zu schaffen. Denn gerade im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit hat sich Gnewikow einiges auf die Fahnen geschrieben. Überall im Kreis klagen die Wehren über mangelnden Nachwuchs – Gnewikow jammert nicht, sondern geht stattdessen neue, innovative Wege. Nachdem drei der Jugendlichen am Sonnabend feierlich in den aktiven Dienst aufgerückt sind, verbleiben in der Jugendwehr nur noch zwei. „Mit zwei Leuten kann man keine vernünftige Ausbildung auf die Beine stellen – die springen uns irgendwann aus Langeweile ab“, sagt Andreas Busch. Immerhin gehören zu einem Löschtrupp sechs Personen.

Schon Sechsjährige werden spielerisch herangeführt

Ein Hauptproblem sei immer gewesen, dass die Jugendwehr erst für Kinder ab acht Jahren offen steht. „Das war für uns zu alt“, so Busch. „Die sind dann alle schon in anderen Vereinen organisiert.“ Deshalb hat Jugendwart Uwe Augst zusammen mit Ortsvorsteher Olaf Matschoss ein Konzept entwickelt, wie man auch schon Sechsjährige spielerisch an die Feuerwehrarbeit heranführen kann – eine Art Feuerwehr-Vorschule also. Mit acht Jahren können die Kinder dann in die Jugendwehr aufrücken. Die Wehrführung Neuruppin hat das Konzept bereits für gut befunden – die Chancen, dass es auch vom Träger des Brandschutzes, Bürgermeister Jens Peter Golde, abgesegnet wird, stehen also nicht schlecht. In Gnewikow stehen bereits acht Kinder in den Startlöchern. „Wenn alles gut geht, sind wir also bald zehn“, freut sich Busch. „Da kann man dann alles machen.“ Immerhin gehe es nicht um den Spaß beim Lagerfeuerlöschen. Die Gnewikower sind 2015 zu 23 Einsätzen ausgerückt.

Von Regine Buddeke

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