Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin Gold für grünen Rewe-Bau
Lokales Ostprignitz-Ruppin Gold für grünen Rewe-Bau
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:19 10.12.2017
Marktleiter Volker Weiß (r.) und Torsten Köhring (l.) mit den Urkunden. 3.v.r.: Bauherr Hans Harms. Quelle: Björn Wagener
Anzeige
Wittstock

Der Rewe-Markt in Wittstock ist für sein „Green-Building“ von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) mit dem Zertifikat in Gold ausgezeichnet worden. Bauherr Hans Harms von der Harms&Harms NBL Verwaltungsgesellschaft nahm die Auszeichnung bereits Anfang Oktober in München entgegen und gab sie am Donnerstag an Marktleiter Volker Weiß und Torsten Köhring, Geschäftsführer der Firma Hoch- und Tiefbau Wittstock (HTW), weiter. Letztere hat das Gebäude gebaut.

Jedes Bauteil ist recycelbar

Der Markt eröffnete am 30. November 2016. 4,5 Millionen Euro hat der Bau gekostet. Geheizt wird ganz ohne fossile Brennstoffe. Vielmehr werde die Abwärme von Kühlaggregaten genutzt. Es sei ein geschlossener Kreislauf geschaffen worden, sagt Torsten Köhring. Diese nachhaltige Bauweise sei zwar etwas teurer und aufwendiger, weil „jedes verwendete Bauteil speziell geprüft und recycelbar ist“. Aber genau das sei von Rewe so gewünscht worden. „Von dort gab es eine tolle Unterstützung, ebenso war die Kombination aus Stadt und HTW ausgezeichnet“, resümiert Hans Harms. „Wir bauen seit 1979 Supermärkte, früher bis zu 15 Stück im Jahr, inzwischen sind es noch zwei bis drei“, so der Bauherr. Heute laute die Devise: weniger, aber bessere Gebäude. Dass Rewe stark auf Nachhaltigkeit setzt, „gibt mir ein gutes Gefühl“, so Harms.

Auch Bürgermeister Jörg Gehrmann sagte am Donnerstag, dass „Grundwerte viel zu lange nur unter dem Aspekt des sich Rechnens betrachtet wurden.“

Von Björn Wagener

Der Schütze, der aus dem fahrenden Auto aus einer Schreckschusswaffe feuerte, hat sich gestellt. Er hatte aus den Medien erfahren, dass eine Zeugin Schüsse vor einem Hotel im Kyritzer Ortsteil Lellichow angezeigt hatte und meldete sich aus freien Stücken bei der Polizei.

07.12.2017

Die Sterntaler-Aktion ist in ihre zweite Runde gegangen. Erneut soll in zwölf Fällen geholfen werden. Oftmals geht die Hilfe an alleinerziehende Mütter.

10.12.2017

Eigentlich hat Kurdistan Rasho bereits in Syrien eine Ausbildung als Frisörin absolviert. Mehrere Jahre Berufserfahrung hat die 22-Jährige auch. Doch weil ihr die entsprechenden Zeugnisse fehlen, muss sie in Deutschland erneut eine Ausbildung machen. Derzeit absolviert sie in Neuruppin eine Einstiegsqualifizierung. Als erste Geflüchtete in Brandenburg.

10.12.2017
Anzeige