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Ostprignitz-Ruppin Goldbeck: Biber zwingt zu Straßensperrung
Lokales Ostprignitz-Ruppin Goldbeck: Biber zwingt zu Straßensperrung
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00:18 05.05.2016
Schon seit Monaten gibt es Warnhinweise und Baustellen auf der Straße zwischen Goldbeck und Sieversdorf. Quelle: Alexander Beckmann
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Goldbeck

Die Neustädter Amtsverwaltung zieht jetzt die Notbremse: Der Goldbecker Weg zwischen Sieversdorf und Goldbeck soll für den Durchgangsverkehr gesperrt werden. Auslöser sind die im benachbarten Graben heimischen Biber.

Schon im vergangenen Jahr hatten die Aktivitäten dieser Nager zunehmend Sorgen bereitet. Die Grabenböschung entlang des etwa drei Kilometer langen und gepflasterten Weges ist für die Tiere ein ausgesprochen beliebter Siedlungsort. Sie graben dort mit großer Ausdauer Höhlen, die die Fahrbahn stellenweise komplett unterqueren und immer wieder zu großflächigen Absackungen führen.

„Der Biber ist inzwischen einmal komplett unter der Fahrbahn durch“, berichtet Daniel Bloch von der Bauverwaltung des Amtes Neustadt. „Wir müssen jetzt erstmal gucken, welche Schäden da sind.“

Die Biber untergraben systematisch die Straßenböschung. Quelle: dpa

Die Bibergänge lassen das Straßenpflaster immer wieder unerwartet einbrechen. Nicht selten sind die Löcher Meter breit – und tief. „Das ist gefährlich“, schätzt Daniel Bloch ein. Am Dienstag solle es aus diesem Grunde eine Verkehrsschau geben. „Da guckt die Verkehrsbehörde des Landkreises sich das an und wird festlegen, wie es weitergeht.“ Unter anderem würden noch Details der Beschilderung geklärt. Das Amt habe auf jeden Fall die Sperrung dieses Weges beantragt – vorerst jedoch befristet bis Ende August.

„Wir wollen sehen, dass wir die Landesbiberbeauftragten hierher bekommen“, kündigt Bloch an. Auch der Wasser- und Bodenverband werde sicherlich mit am Tisch sitzen. Auch der Verband mache sich zunehmend Sorgen um Schäden durch Biber. „Die Kubikmeter Material, die in unserer Straße fehlen, sind jetzt ja in den Gräben drin“, nennt Daniel Bloch als Beispiel. Darüber, wie sich solche Schäden durch die streng geschützten Biber vermeiden lassen, gehen die Meinungen weit auseinander.

Von Alexander Beckmann

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