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Ostprignitz-Ruppin Gefahrloser rollt's stadtauswärts
Lokales Ostprignitz-Ruppin Gefahrloser rollt's stadtauswärts
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17:12 11.08.2014
Stadtauswärts wird der Verkehr einspurig über die neue Brücke geleitet. Von der Europakreuzung kommt man bis zum Wassering. Quelle: S. Bels
Kyritz

Es war der Wunsch der Kyritzer Stadtverwaltung. Jedoch kann sie ihn nicht erfüllen. So wird die Graf-von-der-Schulenburg-Straße nach der Brückeneröffnung nicht wie angedacht stadteinwärts einspurig befahrbar sein. Der Verkehr muss in die Gegenrichtung rollen. Sicherheitsbedenken würden diesen Schritt notwendig machen, so Hartmut Thies vom Kyritzer Ordnungsamt.

Er sagt, dass die Verkehrsführung aus der Stadt heraus gefahrloser sei. Der Baustellenbereich wäre nicht ausreichend einsehbar für diejenigen, die aus der Prinzenstraße nach links in die Maxim-Gorki-Straße abbiegen wollen und dann noch den von rechts Kommenden die Vorfahrt gewähren müssten. Für die Rettungsfahrzeuge wie Feuerwehr und Krankenwagen ist außerdem der kürzeste Weg zu schaffen", so Thies. Und der sei aus der Stadt heraus. "Als es die Brücke noch nicht gab, war das nicht möglich", so Thies. "Jetzt aber", fügt er an.

Sanierung wird in dieser Woche fortgesetzt

  • Die Sanierung der Graf-von-der-Schulenburg-Straße vom Parkplatz Wässering bis zur Prinzenstraße beginnt in dieser Woche.
  • Suchschachtungen sollen Klarheit über die Standorte alter Versorgungsleitungen bringen.
  • Drei Bauphasen folgen.
  • Eine Vollsperrung der Graf-von-der-Schulenburg-Straße ist erst in der dritten Bauphase angedacht, wenn die Straße gepflastert wird. Bis dahin soll der Verkehr einspurig rollen.
  • Archäologen begleiten die Arbeiten im Bereich der früheren Stadtmauer an mindestens 20Tagen. Sie vermuten im Untergrund Hinweise auf das Stadttor, das es einst in dem Bereich gegeben haben soll.
  • Funde werden mit Geovlies eingehüllt und für die Nachwelt erhalten.

"Verkehrsführung stadteinwärts nicht realisierbar"

"Mit all diesen Erkenntnissen ist die Verkehrsfühung stadteinwärts nicht realisierbar", so Bauamtsleiterin Katharina Iredi. Sie bedauert es, dass die Stadt ihre Pläne nicht wahrmachen kann. "Aber die Sicherheitsbedenken überwiegen", sagt sie und verweist auf die 22 Stellplätze auf dem Wässering, die stadteinwärts über die Brücke zu erreichen sind und kostenlos zur Verfügung stehen.

Katharina Iredi teilt auch mit, dass die Querverbindung vom Weg Am Wall, die an der Stadtmauer entlang zur Notthorstraße führt, für den motorisierten Verkehr gesperrt wird. Man könnte sie als Abkürzung in die Stadt nutzen. "Der Bereich ist zu eng für Gegenverkehr", sagt Thies. Er weist darauf hin, dass das Durchfahrtsverbot kontrolliert werde. Lediglich Radfahrer und Fußgänger dürfen den Weg nutzen. Das Durchfahrtsverbot ist von der unteren Straßenverkehrsbehörde des Landkreises Ostprignitz-Ruppin genehmigt worden und gilt, bis die Sanierungsarbeiten in der Schulenburgstraße abgeschlossen sind. Katharina Iredi rechnet damit, dass sie bis Ende des Jahres dauern werden und hofft, dass früher Frost ausbleibt.

Von Sandra Bels

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