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Ostprignitz-Ruppin Grenzgänger bei Tourismusgalerie
Lokales Ostprignitz-Ruppin Grenzgänger bei Tourismusgalerie
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00:29 01.03.2018
Dirk Klein-Panter und Michele Panter aus Röbel werben mit Flyern und schönen Verpackungen für die Region. Quelle: Christamaria Ruch
Sewekow

„Wir besuchen jedes Jahr die Tourismusgalerie“, sagen Jutta und Klaus Lindemann aus Blumenthal. Beide informieren sich in Sewekow regelmäßig über Angebote diesseits und jenseits der Grenze zwischen Brandenburg und Mecklenburg, sammeln Flyer und arbeiten sie dann übers Jahr ab.

Martin Bünning, Heidi Schäfer und Verlando Konschak (v.l.) trommeln für den Tourismus. Quelle: Christamaria Ruch

27 Aussteller setzten sich und ihre touristischen Ideen am Sonntag bei der 9. Tourismusgalerie in der Max-Schmeling-Halle in Sewekow in Szene. „Das hält sich die Waage, die Aussteller aus Brandenburg und Mecklenburg sind gleich stark vertreten“, sagte Verlando Konschak, Inhaber vom Seehotel Ichlim und Betreiber der Max-Schmeling-Halle. Zum Auftakt der Veranstaltung begrüßten Konschak, Heidi Schäfer vom Heimatverein Sewekow und Martin Bünning, Amtsleiter für Stadtentwicklung in Wittstock, die Gäste. Unter ihnen auch Vertreter aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft.

Für die niederdeutsche Sprache geworben

Heidi Schäfer rührte einmal mehr die Werbetrommel für die niederdeutsche Sprache. „Plattdeutsch und Tourismus können für uns alle ein großes Pfund sein, nun liegt es an uns, die Sprache über den Tourismus erlebbar zu machen“, sagte Heidi Schäfer. Zehn Jahre kämpften die Plattsprecher im Land für den Rückhalt auf politischer Ebene; vor einer Woche wurde dieser mit der Kulturministerin Münch besiegelt. „Auch im Tourismus muss man einen langen Atem haben und mutig sein, so wie das Verlando Konschak ist“, sagte Schäfer. Konschak zählt ihrer Meinung nach zu den Beharrlichen, denn er kämpfte einst auch als Einzelkläger gegen das Bombodrom. Das ist seit Juli 2009 Geschichte, doch auch dort führte nur ein langer Kampf zum Erfolg.

Musikalische Reise durch den Swing mit Volkhard Brock. Quelle: Christamaria Ruch

So wie Jutta und Klaus Lindemann entdeckten auch andere Gäste weitere Ausflugsziele bei der Tourismusgalerie. Zu Wasser, zu Land oder aus der Luft kann die Schönheit aufgespürt werden, wie auch die Aussteller zeigten. „Es gibt so viele schöne Ecken in der Region, die man sich einfach ansehen sollte“, schwärmte Jutta Lindemann.

Mit Blick auf die Landesgartenschau (Laga) im kommenden Jahr in Wittstock sagte Christian Hernjokl, Geschäftsführer der Laga-Gesellschaft: „Die Krönung der Brandenburger Stofflichkeit ist die Uckermark, wo 2013 die Laga stattfand. Wenn die das geschafft ­haben, schafft das Wittstock auch.“

Dirk Klein-Panter und Michele Panter von Panterkarton aus Röbel reihten sich zum sechsten Mal bei der Tourismusgalerie ein. Mit einem Flyerverteilsytem ist das Unternehmen auch in Wittstock, etwa im Kino Astoria, bekannt. Darunter sind auch viele Tourismusflyer im Hosentaschenformat. Mit hochwertigen Verpackungen veredelt Panterkarton Produkte. „Wir gehören seit Jahren zu den Grenzgängern zwischen Mecklenburg und Brandenburg, sind Lokalpatrioten, vernetzen uns und zeigen hier Flagge“, sagte Dirk Klein-Panter.

Der Wassernomade André Kienast bietet Kanutouren auf der Kyritzer Seenkette an. Quelle: Christamaria Ruch

André Kienast aus Wutike bei Kyritz warb für seine Tagestouren mit dem Kanu auf der Kyritzer Seenkette. Darüber hinaus können in zwei bis drei Tagen die 50 Kilometer bis zur unteren Havelniederung bei Strodehne zurückgelegt werden. „Ich mache das seit einem Jahr“, sagte Kienast. Er nennt sich Wassernomade und ist geprüfter Natur- und Landschaftsführer. Von April bis Oktober können Wasserwanderer diese Touren buchen.

Volkhard Brock sorgte für mit seiner Geschichte des Swing für lockere musikalische Unterhaltung.

Von Christamaria Ruch

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