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Ostprignitz-Ruppin Grippewelle sorgt weiter für Ausfälle
Lokales Ostprignitz-Ruppin Grippewelle sorgt weiter für Ausfälle
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02:15 12.03.2018
Die Grippe geht um. Für die Schutzimpfung ist es in den meisten Fällen jetzt zu spät. Quelle: Peter Geisler
Neuruppin

Husten, Schnupfen, Kopfschmerzen: Die Grippewelle macht auch um das Ruppiner Land keinen Bogen. Zwar sind dem Gesundheitsamt der Kreisverwaltung bis zu Wochenbeginn erst 80 sogenannte labordiagnostisch bestätigte Influenza-Fälle gemeldet worden. Es sei aber durchaus möglich, „dass mehr Menschen an Influenza erkrankt sind“, sagt Kreissprecherin Britta Avantario. Grund: Es bestehe keine Meldepflicht für Ärzte, auch klinisch diagnostizierte Fälle zu melden.

Einige Stationen in den Kliniken sind fast vollständig belegt

Bei den Ruppiner Kliniken melden sich derzeit „überdurchschnittlich viele Patienten in der Notaufnahme“, sagte Kliniksprecherin Verena Clasen. Gleichwohl sei das Krankenhaus aufnahmebereit und könne die erkrankten Menschen in der Region versorgen. Allerdings kann es dabei durchaus zu längeren Wartezeiten kommen. Denn „durch jahreszeitlich bedingte Erkrankungen“ sind einige Stationen „fast vollständig belegt“, so Clasen. Deshalb könne es mitunter „einige Zeit in Anspruch nehmen“, bis allen Patienten, die stationär behandelt werden müssen, auch ein Bett bereitgestellt werden kann. Die Ruppiner Kliniken, die jedes Jahr mehr als 26 000 Patienten aufnehmen, verfügen über gut 800 Betten.

Auch die Schulen kämpfen mit der Grippewelle

Auch die Schulen haben mit der Grippewelle zu kämpfen. Betroffen seien Lehrer und Schüler gleichermaßen, sagte am Freitag Erhard Preuß, der stellvertretende Leiter des Neuruppiner Schinkelgymnasiums. Konkrete Zahlen wollte Preuß jedoch nicht nennen. Damit hatte Jörg Lettow, der stellvertretende Leiter der Karl-Liebknecht-Schule, keinerlei Probleme. Demnach ist dort derzeit gut ein Drittel der 30 Lehrer krank. Glücklicherweise sei die Schule aber gut mit sogenannten Differenzierungs- und Förderstunden ausgestattet und könne dadurch auch Klassen teilen, sagte Lettow. Allerdings fehlen auch viele Schüler krankheitsbedingt. „In einigen Klassen sind es nur drei oder vier, in anderen fehlt fast die Hälfte.“

Am Evi sind vor allem Grundschüler betroffen

Das sieht in der Evangelischen Schule nicht viel anders aus. Allerdings sind dort vor allem Mädchen und Jungen der Grundschule betroffen, sagte Schulsekretärin Cornelia Steffen. Bei den rund 80 Lehrern des Evis sei der Krankenstand indes normal. „Drei bis fünf fehlen eigentlich immer“, so Steffen.

Einschränkungen auch beim Bürgerbüro

Indes muss das Neuruppiner Rathaus bittet wegen des Krankenstandes um Verständnis bitten. Denn die Öffnungszeiten des Bürgerbüros werden auch in der nächsten Woche „krankheitsbedingt“ eingeschränkt. Das Bürgerbüro hat deshalb am Dienstag lediglich von 10 bis 15.30 Uhr und am Donnerstag von 9 bis 14.30 Uhr geöffnet. Am Montag und am Freitag ist aber wie immer von 8 bis 13 Uhr offen.

Von Andreas Vogel

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