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Ostprignitz-Ruppin Groß Haßlow bewegt der Windpark
Lokales Ostprignitz-Ruppin Groß Haßlow bewegt der Windpark
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08:45 19.02.2016
Der Windpark „Rackstädter Berg“ soll nicht weiter bebaut werden. Quelle: Christamaria Ruch
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Groß Haßlow

Der Windpark „Rackstädter Berg“ und seine weitere Entwicklung stand in dieser Woche bei der Sitzung vom Ortsbeirat im Bürgerhaus in Groß Haßlow auf der Tagesordnung. Dabei ging es in der Diskussion um die Verlängerung der Veränderungssperre zum Windpark. Die drei Mitglieder des Ortsbeirat sprachen ihre Befangenheit bei der Beschlussfassung aus. „Wir empfehlen den Stadtverordneten, im Interesse unserer Bürger zu handeln, um Rechtssicherheit zu schaffen“, sagte Ortsvorsteher Wolfgang Ramin in der Sitzung.

Veränderungssperre könnte verlängert werden

Das bedeutet: Wird die Satzung zur Veränderungssperre erneut verlängert, können in diesem Zeitraum keine weiteren Investitionen auf dem Areal erfolgen. Bereits vor zwei Jahren bewegte der Windpark den Ortsbeirat in Groß Haßlow. Alle drei Mitglieder erklärten sich damals schon aus persönlichen Gründen für befangen. Somit beschlossen im Mai 2014 die Stadtverordneten in Wittstock erstmals eine Satzung zur Veränderungssperre. „Diese hat zwei Jahre Gültigkeit und kann nun für ein weiteres Jahr verlängert werden“, sagte Sabine Hentschke. Sie ist Sachgebietsleiterin Planung bei der Stadtverwaltung in Wittstock.

Zehn Einwohner verfolgten die Sitzung und beteiligten sich an dieser Diskussion. Grundtenor aller Gäste: Windenergie ist wichtig. Es sollten aber nicht noch höhere und weitere Anlagen direkt vor der Haustür aufgebaut werden. Der Bebauungsplan für diesen Windpark stammt aus dem Jahre 2004. Zehn Windenergieanlagen (WEA) mit einer Gesamthöhe von 99 Meter sowie eine Anlage mit 80 Meter Höhe befinden sich in dem Areal. Der Regionalplan ist bis Herbst dieses Jahres im Abwägungsprozess und somit fehlen derzeit Grundlagen für weitere Planverfahren. „Der Entwurf zum neuen Regionalplan sieht den Windpark „Rackstädter Berg“ nicht als Windeignungsgebiet vor“, so Hentschke.

Von Christamaria Ruch

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