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Großbrand bei Austrotherm in Wittenberge

Blitz schlägt in Styropor ein Großbrand bei Austrotherm in Wittenberge

Die riesige schwarze Rauchsäule war kilometerweit zu sehen: Ein Blitzschlag hat am Mittwoch bei einem schweren Gewitter ein Dämmstoff-Lager in Wittenberge (Prignitz) in Brand gesetzt. In dem Werk des österreichischen Dämmstoffherstellers Austrotherm wurden Bestände auf etwa 2000 Quadratmeter Fläche vernichtet.

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Feuerwehr kämpft gegen die Flammen auf dem Betriebsgelände,

Quelle: Jens Wegner

Wittenberge. Die riesige schwarze Rauchsäule war kilometerweit zu sehen: Ein Blitzschlag hatte am Mittwoch bei einem schweren Gewitter ein Dämmstoff-Lager in Wittenberge (Prignitz) in Brand gesetzt. In dem Werk des österreichischen Dämmstoffherstellers Austrotherm wurden Bestände auf etwa 2000 Quadratmeter Fläche vernichtet, Menschen blieben unverletzt. Die 20 Mitarbeiter des Unternehmens konnten sich in Sicherheit bringen. Die genaue Schadenshöhe sei noch unbekannt, sagte Firmenchef Gerald Prinzhorn auf Anfrage. Er rechnet mit etwa zwei Millionen Euro.

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Wittenberge, 27. Juli 2016 – Die riesige schwarze Rauchsäule war kilometerweit zu sehen: Ein Blitzschlag hat am Mittwoch bei einem schweren Gewitter ein Dämmstoff-Lager in Wittenberge (Prignitz) in Brand gesetzt. In dem Werk des österreichischen Dämmstoffherstellers Austrotherm wurden Bestände auf etwa 2000 Quadratmeter Fläche vernichtet.

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Nach Zeugenberichten war am Vormittag der Blitz in die im Freien gelagerten Platten eingeschlagen. „Die Flammen breiteten sich rasend schnell aus“, sagte der Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Wittenberge, Lars Wirwich. Etwa 140 Feuerwehrleute mit 40 Fahrzeugen, dazu Polizisten und Rettungskräfte, wurden alarmiert. Die Löscharbeiten wurden durch die teilweise bis zu 800 Grad heißen Flammen erschwert.

Produktionshalle blieb unversehrt

Ein Übergreifen des Feuers auf eine nur 30 Meter entfernte Produktionshalle mit millionenteurer Technik konnte laut Wirwich verhindert werden. Messungen ergaben, dass von dem dunklen Qualm keine Gesundheitsgefahren für Anwohner ausgingen. Nach etwa drei Stunden war das Feuer gelöscht. Übrig blieben auf dem Freigelände zu Asche verbrannte Dämmstoffplatten.

Nach dem Brand bei Austrotherm

Nach dem Brand bei Austrotherm.

Quelle: Julian Stähle

„Glücklicherweise konnte ein wichtiger Produktionsstandort für die Stadt gerettet werden“, sagte Bürgermeister Oliver Hermann. Nach Angaben von Geschäftsführer Prinzhorn sollte im Laufe des Abends die Entscheidung fallen, wann die Produktion wiederaufgenommen wird.

Das Werk war vor zwei Jahren eröffnet worden. Die Platten bestehen aus Polystyrol, besser unter dem Namen Styropor bekannt. Austrotherm baute einst den Standort auf, um auf die steigende Nachfrage nach Dämmstoffen im Bauwesen zu reagieren. Produziert werden rosafarbene XPS-Platten. Dabei wird Polystyrol unter hohem Druck zu Platten mit einer Dicke von 3 bis 22 Zentimetern gepresst. Das Unternehmen investierte nach eigenen Angaben bislang 25 Millionen Euro. 40 Millionen Euro sollen es am Ende sein, wie Prinzhorn erläuterte.

Von MAZonline

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