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Ostprignitz-Ruppin Große Freude für die Kleinsten
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16:08 08.12.2017
Der Weihnachtsmann hörte sich die Gedichte der Kinder an und belohnte sie im Anschluss dafür. Quelle: Christian Bark
Wittstock

Seit sieben Jahren ist es schon Tradition, dass die Wittstocker Brandschutzfirma Müller eine Weihnachtsfeier für sozial benachteiligte Kinder und Eltern auf die Beine stellt. „Zuvor hatten wir immer an den Röbeler Seglerverein gespendet“, berichtete Personalchefin Birgit Schultz. Da dieser aber schon so viele Sponsoren gehabt hätte und die Firma das Geld lieber direkt in Wittstock einsetzen wollte, sei die Idee geboren worden, jenen Familien eine Freude zu machen, die nicht so viel Geld haben.

In diesem Jahr beteiligte sich auch Cytes, die Anfang 2017 gegründete Tochterfirma des Behälter-, Brandschutz- und Anlagentechnikspezialisten an der Organisation der Feier. „Wir haben Listen beim Mutter-Kind-Zentrum und der GAB ausgehängt“, informierte Cytes-Geschäftsführer Michael Drefahl bei der Feier am Freitagnachmittag. Die Sponsoren habe man hauptsächlich in der Region gefunden.

Der Weihnachtsmann hatte für die Kinder genug Geschenke und warme Worte mit dabei. Quelle: Christian Bark

42 Kinder waren am Freitag mit ihren Eltern in den Partyraum des Veranstaltungsservice Lutter gekommen. „Vor sieben Jahren haben wir mal mit 30 Kindern angefangen“, sagte Birgit Schultz, die sich über die gute Resonanz freute. Allerdings habe man das Alter der Kinder in diesem Jahr auf Zwei- bis Zehnjährige beschränkt. „Sonst wird es zu schwierig, die passenden Geschenke für die Kinder auszusuchen“, erklärte Michael Drefahl. Für die Kinder gab es vom Weihnachtsmann ein Spielzeug, einen Gutschein und natürlich was zu Naschen. Dafür mussten sie den Rauschebart aber zunächst mit einem Gedicht oder Lied überraschen. Die vierjährige Johanna-Anita Bölter zauberte ihm mit dem Gedicht „Lieber guter Weihnachtsmann“ in Lächeln in seinen Bart. „Das habe ich schon im Kindergarten geübt“, sagte sie.

Ihre Mutter Katharina Bölter freute sich über die Einladung. „Super, dass es sowas gibt“, sagte sie. Sie sei mit ihren Kindern schon zum dritten Mal dabei. Erstmals sei sie über eine Liste darauf aufmerksam geworden, die bei der GAB ausgehangen war. „Da habe ich damals gearbeitet, bevor ich ins Babyjahr gegangen bin“, berichtete sie.

Nach Bescherung, Kaffeetrinken und Kuchenessen erwarteten die Kinder noch allerlei Spiele. Dabei wurden sie von den Cytes- und Brandschutz-Müller-Mitarbeitern betreut, die sich weihnachtlich verkleidet hatten.

Von Christian Bark

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