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Ostprignitz-Ruppin Große Jagd im Wittstocker Stadtwald
Lokales Ostprignitz-Ruppin Große Jagd im Wittstocker Stadtwald
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02:17 18.11.2015
Viel Wild wurde am Sonnabend im Stadtwald zur Strecke gebracht. 123 Schützen nahmen an der Jagd teil. Quelle: Björn Wagener
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Zufriedene Gesichter, wohin man schaute am Sonnabendnachmittag im Wittstocker Stadtwald: Denn da konnte Jagdleiter Guido Bischoff ein äußerst erfreuliches Ergebnis der Gesellschaftsjagd verkünden: 46 Sauen, 13 Stück Rotwild und zwei Rehe wurde erlegt. „Das ist eine hervorragende Strecke“, lobte Bischoff, der gemeinsam mit Jagdherr und Bürgermeister Jörg Gehrmann die erfolgreichen Schützen beglückwünschte.

Eine ganz besondere Ehre wurde Eckhard Kohlmetz aus Zepkow zuteil, der zum Jagdkönig gekürt wurde. Zwei Stück Rotwild und zwei Stück Schwarzwild hatte er erlegt. Die geschossenen Tiere – die sogenannte Strecke – wurden auf Tannengrün im Stadtwald am D-Gestell präsentiert. Der Platz füllte sich zusehends, denn die Jäger kamen nach und nach mit ihrem erlegten Wild aus dem Wald herangefahren. Etwa gegen 15.30 Uhr stand dann das gesamte Jagdergebnis fest. Insgesamt nahmen 123 Schützen am Sonnabend an der Gesellschaftsjagd teil, die jedes Jahr im November stattfindet. Sie kamen nicht nur aus Deutschland. Auch ein Schwede war dabei. 109 Jäger hatten sich auf Hochsitzen postiert, 14 Hundeführer streiften durch den Wald. 16 Jagdhelfer sorgten dafür, dass das Wild aus der Deckung und den Schützen entgegen getrieben wurde. Darunter waren am Sonnabend auch Bürgermeister Jörg Gehrmann und sein Stellvertreter Dieter Herm.

Jörg Gehrmann (2.v. r.) und Guido Bischoff (r.) gratulierten den Schützen. Quelle: Björn Wagener

Die Jagd am Sonnabend fand im mittleren und nördlichen Bereich der Wittstocker Heide statt. Zeitgleich waren Jäger auch im benachbarten Mecklenburg unterwegs. Bereits am Donnerstag hatte es eine erste Jagd auf etwa 1000 Hektar im südlichen Bereich der Wittstocker Heide gegeben. Dort waren insgesamt 118 Jäger und Helfer beteiligt. Das Ergebnis: 36 Sauen, vier Stück Rotwild und zwei Rehe.

Erlegtes Wild wird nach jeder Jagd an einen Händler übergeben. Doch bevor das geschieht, werde es zunächst begutachtet, sagte Jagdleiter Guido Bischoff. Dabei gehe es darum, herauszufinden, wie die Schüsse platziert wurden. Als sogenannte schlechte Schüsse gelten dabei Treffer in Rücken oder Keule. Denn das könnte sich auf die Qualität des Fleisches auswirken. Um möglichst nur saubere Schüsse abzufeuern, hatte Guido Bischoff die Teilnehmer zu Beginn der Jagd am Sonnabend unter anderem darauf eingeschworen, bei schnellem, sogenanntem hoch flüchtigen Wild den Finger am Abzug „gerade zu lassen“.

Kraftfahrer waren im Vorfeld der Jagden am Donnerstag und Sonnabend mit Schildern darauf hingewiesen worden, in den Jagdgebieten besonders vorsichtig zu fahren, weil häufiger mit Wildwechsel zu rechnen war.

Von Björn Wagener

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