Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin Große Pläne fürs Gemeindezentrum
Lokales Ostprignitz-Ruppin Große Pläne fürs Gemeindezentrum
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:17 17.10.2016
Saal und Gaststätte sollen möglichst wiederbelebt werden. Quelle: Alexander Beckmann
Anzeige
Dreetz

Dreetz schmiedet wieder Pläne für sein Gemeindezentrum. Wie Bürgermeister Bernd Schindler bei der Gemeindevertretersitzung am Donnerstag erklärte, besteht eventuell Aussicht auf eine Förderung. Es gebe ein Programm, das sich speziell Gemeindehäusern widmet: „Man könnte auf den Zug mit aufspringen. Wir haben nicht die schlechtesten Karten.“

In jedem Fall wollen die Dreetzer vorbereitet sein, falls sich wirklich Möglichkeiten zur Aufwertung der teilweise seit Jahren vor sich hindümpelnden Einrichtung bieten.

2004 hatte die Gemeinde auf eigene Kosten mit der Umgestaltung des einstigen LPG-Kulturhauses begonnen: Vor allem wurde ein Teil des Erdgeschosses als neue Kita hergerichtet. Außerdem entstanden ein Sanitärraum für die Kegelbahn und ein Raum für den Jugendclub, der jetzt von den „Rhinluchmusikanten“ für Proben genutzt wird.

Doch das Obergeschoss blieb weitgehend unangetastet und präsentiert sich noch im Design der frühen 80er Jahre. Zwar wird der Saal mehr oder minder regelmäßig genutzt, doch einen offiziellen Gaststättenbetrieb gibt es schon lange nicht mehr. Die Gemeindevertreter hoffen, das ändern zu können – allen voran Bürgermeister Bernd Schindler: „Ich hoffe, dass dann da auch wieder ein Gastwirt ist, wenn die Gaststätte mal hergerichtet ist.“

Planer Norbert Rumpel aus Neustadt stellte am Donnerstag erste Ideen dafür vor, wie dieses Herrichten aussehen könnte. Wichtigste Punkte sind die Neugestaltung des Küchenbereiches und des Gaststättenraumes sowie dessen Erweiterung um einen Terrassenanbau zur Straße hin. Außerdem stehen Sanitäranlagen, Barrierefreiheit, Lager- und Abstellkapazität sowie das noch mit Asbest gedeckte Dach auf der Aufgabenliste.

Norbert Rumpel konnte am Donnerstag einige Gestaltungsideen vorlegen, die in der Runde angeregt diskutiert wurden. Was all das kosten könnte, ist aber noch völlig unklar. „Das muss erst mal durchkalkuliert werden“, sagte Bürgermeister Bernd Schindler. Die ­Gemeindevertreter gaben sich keinen Illusionen hin – selbst wenn es mit der Förderung klappen sollte: „Da bleibt für die Gemeinde noch ein ordentlicher Happen über.“ Der nächste Schritt wird nun wohl die Kostenschätzung betreffen. Für Bernd Schindler geht es um prinzipielle Fragen: „Wir müssen uns ­einig werden: Wollen wir mit diesem Objekt weitermachen oder nicht?“ Er sieht Chancen für ein ­Lokal mit dieser Ausstattung (unter anderem fast 400 Quadratmeter Saal) und in dieser Lage. Außerdem habe die Gemeinde ja schon einiges in ihr Gemeindezentrum investiert.

Von Alexander Beckmann

Es ist ein aussterbendes Handwerk: Wolfgang Seidel ist seit mehr als 50 Jahren Lampenschirmgestellmacher. Für Kunden, die eine individuelle Lampe suchen, fertigt er die Drahtgestelle nach Wunsch. Die Kunden beziehen diese dann oftmals selbst. In seiner Werkstatt entstehen Wandleuchten, Leuchten fürs Theater oder leuchtende Raumteiler.

17.10.2016

Die Rose der Woche hat sich eine Postmitarbeiterin verdient: Sie verhinderte, dass eine 56-Jährige aus Zernitz-Lohm um viel Geld betrogen wurde.

14.10.2016

Nur noch rund 41 000 Euro an Zinsen wird die Stadt Rheinsberg dank der günstigen Marktlage im Bankensektor im kommenden Jahr für ihre Kredite zahlen müssen. 2011 lag die Zinsbelastung bei etwa 200 000 Euro. Wenn alles gut geht, könnte die Kommune in 15 Jahren alle ihre Verbindlichkeiten los sein, die derzeit noch bei 3,5 Millionen Euro liegen,

17.10.2016
Anzeige