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Große Sause auf dem Festplatz

Segeletz Große Sause auf dem Festplatz

So viele Gäste wie in diesem Jahr wurden beim Segeletzer Dorffest schon lange nicht gezählt. Erstmals sorgten die Wusterhausener Landfrauen für den Kuchen, denn die Ortsgruppe der Volkssolidarität, die dies sonst tat, löste sich auf.

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Im Festzelt konnten es sich die Gäste gemütlich machen und dem Bühnenprogramm lauschen.

Quelle: André Reichel

Segeletz. Ein handgemaltes Hinweisschild an der viel befahrenen Bundesstraße 5 mitten im Dorf wies Besuchern den Weg zum etwas versteckt zwischen den Siedlungshäusern liegenden Festplatz. Dort feierten die Segeletzer am Sonnabend ihr jährliches Dorffest. Mit Tanz und Musik im Festzelt stimmte man sich bereits am Abend zuvor auf die große Sause ein.

Im Nu war dann auch tatsächlich der Festplatz voller Leute. Diese kamen längst nicht alle aus Segeletz, sondern auch aus den umliegenden Orten. Angenehm überrascht zeigte sich dahingehend die Ortsvorsteherein Astrid Hohmann, die bei der Organisation des Dorffestes die Zügel in den Händen hielt. „So viele Gäste hatten wir außer bei unserer 690-Jahr-Feier vor einem Jahr schon lange nicht mehr gehabt“, sagte Astrid Hohmann.

Friederike Kopmann und Joachim Vogel traten spontan auf

Friederike Kopmann und Joachim Vogel traten spontan auf.

Quelle: André Reichel

Gleich vorn am Eingang hatte Renate Lock aus Nackel im Schatten einer Eiche ihren Grillstand aufgebaut. Diesen Stammplatz hat sie schon seit etlichen Jahren, wie sie selbst sagt. Pommes frittes waren bei ihr ebenfalls zu bekommen. Zur Unterstützung kam eigens Renate Locks beste Freundin Gabriela Gatzke aus Perleberg vorbei. Gleich nebenan in einem der beiden Bungalows verkauften erstmals die Wusterhausener Landfrauen ihren Kuchen. In nur anderthalb Stunden waren alle elf Bleche leer. Bislang kümmerte sich die Ortsgruppe der Volkssolidarität um die Kuchenversorgung, doch diese löste sich zu Jahresbeginn auf.

Im Zelt hatten die Angler ein Glücksrad aufgestellt. Preise waren dort ebenso zu gewinnen wie am Lose-Stand bei Ute Klitzke. Spontan traten nachmittags Friederike Kopmann und Joachim Vogel aus Kyritz auf die Bühne und gaben dem überraschten Publikum ein kleines Ständchen.

Draußen vor dem Zelt war auch allerhand los. Die Hüpfburg war ständig belagert, es wurde gekegelt und zum ersten Mal gab es eine Gaudi-Olympiade mit fünf Disziplinen. Abends wurde im Zelt getanzt.

Von André Reichel

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