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Große Schau der kleinen Tiere in Wittstock

Exotische Rassen Große Schau der kleinen Tiere in Wittstock

Die Kleintierzüchter des Wittstocker Traditionsvereins Cypria D 274 stellten am Wochenende ihre besten Tiere aus: 51 Aussteller aus der Region präsentierten fast 450 Prachtexemplare. Darunter waren auch exotische Rassen, die noch nie zuvor in Wittstock gezeigt wurden.

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Auf Augenhöhe mit den Kaninchen: Auch die jüngsten Besucher kamen bei der Kleintierschau auf ihre Kosten.

Quelle: Christamaria Ruch

Wittstock. Groß gewachsen, mit langem Hals und einem schillernden Federkleid steht das Huhn im Käfig. Die Rasse „Madras“ gehört zu den indischen Kämpferrassen – und soll dennoch ein ruhiges Wesen haben. Zum ersten Mal präsentierten die Kleintierzüchter vom Traditionsverein Cypria D 274 Wittstock Exemplare dieser in Deutschland seltenen Rasse. Gastaussteller Guido Fischer aus Putlitz erhielt für ein Huhn dieser Rasse die Höchstnote „Vorzüglich“ sowie den Kreisverbandsehrenpreis.

Exotisch

Exotisch: die aus Indien stammende Kämpferrasse „Madras“.

Quelle: Christamaria Ruch

Diese und andere Exoten entdeckten die Besucher am Wochenende auf der traditionellen Kleintierschau. Der Verein gastierte dafür wieder in der Turnhalle der Polthier-Oberschule in Wittstock. „Wir haben keinen eigenen Vereinsraum“, sagte der Vereinsvorsitzende Karl-Heinz Schneider. 51 Aussteller reihten sich mit insgesamt 449 Tieren ein. Dazu gehörten 204 Tauben, 138 Hühner, zwölf Wassergeflügel sowie 95 Kaninchen. Sechs Mal vergaben die Preisrichter die Bestnote „Vorzüglich“. Neben Guido Fischer erhielt Uwe Kissmann aus Freyenstein für die Taube „Thüringer Kröpfer weiß“ einen weiteren Kreisverbandsehrenpreis. Hartmut Winkelmann aus Dorf Zechlin setzte sich mit der Taubenrasse „Lahore rot“ als Gewinner des Landesverbandsehrenpreises durch.

Außerdem verteilten die Vereinsmitglieder Lorbeeren unter ihren eigenen Züchtern. Beim Rassegeflügel siegte Jana Hefenbrock gleich zweimal: mit dem besten Stamm „Zwerg-Wyandotten orangefarbig-gebändert“ sowie dem besten Tier „Zwerg-Wyandotten lachsfarbig“. Außerdem heimste sie den Otto-Valerius-Gedächtnispokal ein. Vereinschef Karl-Heinz Schneider gewann mit der Hühnerrasse „Texaner rotfahl“ beim besten Tier und der besten Zucht. Gerhard Pape setzte sich mit den „Lohkaninchen schwarz“ in der besten Zucht und der besten Familie als Gewinner durch. Jungzüchter Jonas Blum räumte bei der gleichen Rasse den Pokal für das beste Tier ab und holte den Rudi-Braune-Gedächtnispokal.

Zweifacher Pokalsieger

Zweifacher Pokalsieger: Jonas Blum hat ein Händchen für die „Lohkaninchen schwarz“.

Quelle: Christamaria Ruch

Züchter Manfred Görn aus Heinrichsfelde ist zugleich der stellvertretende Vereinsvorsitzende. Er stellte mit der Taubenrasse „Temeschburger Schecken schwarz“ ebenfalls einen Exoten aus. Erstmals konnten die Besucher diese Rasse im Rahmen der Wittstocker Kleintierschau in Augenschein nehmen. Liebevoll umriss Manfred Görn den Charakter der Tiere: „Die aus Rumänien stammende Kleintaube hat ein ruhiges Wesen und ist einfach in der Zucht. Allerdings ist das Putzen der Tiere aufwändig.“ Denn das Gefieder an Hals, Brust und Rücken muss sich rein weiß präsentieren. Überzählige schwarze Federn entfernt Görn mit der Pinzette. „Die sechs ausgestellten Tauben habe ich sechs Stunden lang geputzt.“ Auch Taubenzüchter Eckhard Frommer aus Papenbruch fiel diese neue Rasse sofort auf: „Die gefällt mir!“

Von Christamaria Ruch

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