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Große Siegesparty gefeiert

Heiligengrabe Große Siegesparty gefeiert

Der Heiligengraber Bürgermeister Holger Kippenhahn dankte den Unterstützern der Tour de Prignitz mit einem Fest. Sie alle machten es möglich, dass die Gemeinde die beliebte Städte-Radtour zum fünften Mal gewinnen konnte.

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Sie alle sorgten dafür, dass die Gemeinde Heiligengrabe wieder einmal den Tour-Sieg nach Hause holen konnte.

Quelle: Björn Wagener

Heiligengrabe. Wer gewinnt, kann auch feiern. Zum fünften Mal fuhr die Gemeinde Heiligengrabe bei der 20. Tour de Prignitz den Sieg nach Hause. Die After-Tour-Partys gehören dabei längst zum guten Ton dazu. Am Mittwochabend hatte Bürgermeister Holger Kippenhahn wieder einmal alle Unterstützer zu einer Dankeschön-Fete in ein Festzelt auf dem Hof der örtlichen Kita „Haus der kleinen Strolche“ eingeladen, um mit ihnen bei Bier, Sekt und Saft auf den Sieg anzustoßen. Jeder, der es einrichten konnte, war mit von der Partie.

Improvisierte Urkunden

Bürgermeister Kippenhahn überreichte den vielen Akteuren Urkunden und kleine Geschenke. Allerdings musste diesmal ein wenig improvisiert werden. Denn die Urkunden gab es nur als ausgedruckte Kopien von Handy-Fotos, „aber sie sehen gut aus, und man kann sie sich in den Schrank stellen“, meinte er. Insgesamt standen rund 50 Personen auf seiner Liste – Mitmacher bei den Spielen, Organisatoren, Vertreter von Unternehmen, Einrichtungen, Schulen, Kitas, Vereinen, Verwaltung. Nur mit Hilfe all dieser Unterstützer sei der Sieg ein weiteres Mal möglich gewesen, betonte Kippenhahn. „Wenn man bei acht Starts fünf Mal gewinnt, dann ist das schon ausgeprägte Motivation“, versuchte er die nicht abreißen wollende Erfolgsgeschichte zu begründen. Denn er werde immer wieder darauf angesprochen, wie die Gemeinde Heiligengrabe das wohl mache.

Gruppenbild mit Sponsoren

Gruppenbild mit Sponsoren.

Quelle: Björn Wagener

Die Siegerprämie in Höhe von 5000 Euro soll – ebenfalls ganz traditionell – wieder in einen Spielplatz investiert werden. Wo genau, das stehe noch nicht fest. „Es gibt vier Ortsteile, die sich darum bewerben.“ Darunter sei auch Jabel. In dem kleinen Dorf, das auf der Etappe von Pritzwalk nach Heiligengrabe den Kulturstopp für die Tour-Radler ausgerichtet hat, befand sich an jenem Tag auch ein Apfelbäumchen, an dessen Äste Wünsche gehängt werden konnten.

Die Sache mit dem Schwimmbad

Einer davon hieß: „Ein Schwimmbad“. Wenn es nach Ortsvorsteher Tobias Bröcker ginge, dürfte sich ein solches gern auch noch zu einem neuen Spielplatz hinzugesellen, was er auf der Party am Mittwochabend auch noch einmal schmunzelnd bekräftigte. Bürgermeister Holger Kippenhahn gab sich schlagfertig: „Wir werden das in die Haushaltsplanung 2018 bis 2028 aufnehmen.“

Der sonnige und gemütliche Abend klang beim Boccia-Spiel sowie bei Bratwürsten und Steaks vom Grill, Musik und netten Gesprächen aus.

Von Björn Wagener

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