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Ostprignitz-Ruppin Grüne Oase ohne Sonntagscafé
Lokales Ostprignitz-Ruppin Grüne Oase ohne Sonntagscafé
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16:29 07.08.2017
Wlll sich auf ihre Pflanzen und den Garten konzentrieren: Gastwirtin Petra Puls aus Jabel. Quelle: Christian Bark
Jabel

Schon als Kind hat die in Leipzig aufgewachsene Petra Puls ihre Liebe zur Ostprignitz entdeckt. „Ich war als Kind immer im Ferienlager in Sewekow“, erinnert sie sich. Später studierte sie Maschinenbau in Berlin, lernte dort ihren Ehemann Hans-Jürgen Puls kennen und schlug wieder einen Bogen in die Region. Denn er kam aus Jabel und so kam das Paar regelmäßig aus Berlin zu Besuch und kümmerte sich mit um den Hof der Eltern.

Die tierischen Bewohner sollen noch viel mehr werden. Quelle: Christian Bark

Als 2006 eine Hähnchenmastanlage im Gespräch war, entschlossen sich Petra Puls und ihr Mann, auf dem Hof eine Gastronomie zu etablieren. Aus dem ehemaligen Bullenstall entstand das „Sonntagscafé“. „Weil wir nur sonntags Zeit hatten, denn wir mussten in der Woche in Berlin arbeiten“, berichtet Petra Puls. Gemeinsam mit ihrem Mann, der ebenfalls passionierter Hobbygärtner war, legte Petra Puls einen Garten hinter den Gebäuden an. Die grüne Oase entstand nach und nach. Vor zehn Jahren eröffnete sie das Café dann, im Januar 2008 fand eine erste Lesung dort statt, im Sommer gab es das erste Konzert. „Die Folkband Clover war zu Gast“, so die Gastronomin. Seitdem knüpfte Petra Puls, oft eher zufällig, Kontakte zu Musikern und Künstlern, die regelmäßig bei ihr auftraten.

Keine Künstleraufritte mehr geplant

Als sich das Café im Ort und in der Region etabliert hatte, zog es Petra Puls dann ganz nach Jabel. Die Konzerte, die Brunchangebote, die Kulturveranstaltungen zu Kaffee und Kuchen, die Teilnahme an der Reihe „offene Gärten“ machten das Lokal auch überregional bekannt.

Seit kurzem gibt es auch eine Vogelvoliere. Quelle: Christian Bark

Doch nun will die Gastronomin ihr Konzept ändern. Zunächst soll der Name „Sonntagscafé“ verschwinden. „Sonst denken die Leute, ich hätte nur sonntags auf und es gibt nur Kaffee und Kuchen“, sagt sie. Künftig soll das Lokal „Grüne Oase: Essen, Erleben, Entspannen“ heißen. Kulinarisch orientiert sich Petra Puls ohnehin seit einiger Zeit schon speziell und international – wenngleich die Produkte dafür aus der Region und sogar aus dem eigenen Garten stammen. Jeden dritten Sonntag im Monat will sie die Gäste mit solchen Köstlichkeiten beim Brunch verwöhnen, wie sie ankündigt. Auch der Tierbestand in der Oase soll ausgeweitet werden. Allerdings wird das Konzert des Musikers Peer Orxon am 18. August das vorläufig letzte in der Oase sein. „In der Region gibt es mittlerweile ein Überangebot“, begründet Petra Puls den Schritt. Die vorläufig letzte Kulturveranstaltung findet am 7. Oktober beim Auftritt des Theaters „Adebar“ statt.

Von Christian Bark

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