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Grünes Licht für Edeka

Neustadt schafft Baurecht Grünes Licht für Edeka

Mit der Verabschiedung eines Bebauungsplanes für das gesamte Bahnhofsumfeld haben die Neustädter Stadtverordneten bei ihrer Sitzung am Montag die rechtlichen Grundlagen für den Neubau eines Edeka-Marktes hinter der Amtsverwaltung geschaffen.

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Die Eiche müsste dem Supermarkt-Neubau weichen.

Quelle: Beckmann

Neustadt. Von Seiten der Kommune hat der geplante Edeka-Neubau in Neustadt nun grünes Licht. Am Montag verabschiedeten die Stadtverordneten den Bebauungsplan „Bahnhofsgebäude und Bahnhofsumfeld“. Er regelt, wie das Areal von der Bahnhofstraße in Höhe des Amtsgebäudes bis hin zur Köritzer Straße südlich des Einkaufszentrums grundsätzlich gestaltet werden darf.

Ein Element ist dabei das Vorhaben eines Neubaus des Edeka-Marktes in zeitgemäßer Größe an neuem Standort. Die Marktbetreiber wollen seit Jahren eine modernere Verkaufsstätte. Doch das vorhandene Areal eignet sich dafür nicht. Zudem hätte ein Abriss des alten Marktes und der anschließende Ersatz durch einen Neubau eine monatelange Schließung zur Folge.

Als neuer Standort hat sich inzwischen das Areal hinter der Amtsverwaltung herauskristallisiert. Bis zu 1400 Quadratmeter Verkaufsfläche sind dort nun rechtlich möglich. Das Gebäude von Bauamt und Jugendclub ist inzwischen geräumt und wird dem Marktneubau weichen.

Weichen muss dafür aber wohl auch die große Eiche ganz in der Nähe. Das war ein Punkt in der Planung, der insbesondere bei der Naturschutzbehörde Widerspruch provoziert hatte. Die Neustädter Stadtverordneten halten trotzdem daran fest: Der Erhalt des Edeka sei für die Stadt Kyritz einfach von zu großer Bedeutung.

Der jetzt verabschiedete Bebauungsplan regelt auch die prinzipielle Nutzung weiterer Areale – beispielsweise des alten Bahnhofsgebäudes – und schafft damit wichtige rechtliche Voraussetzungen für künftige Investitionen. Ausdrücklich ausgeschlossen wird innerhalb des Geltungsbereiches die Neuansiedlung weiterer großflächiger Einzelhandelsunternehmen. Einer Verschärfung des Konkurrenzkampfes vor allem im Discounterbereich wollten die Stadtverordneten einen Riegel vorschieben. Vorhandene Bebauung bleibt von all dem unberührt.

Von Alexander Beckmann

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