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Grünes Licht für den Neubau der Feuerwehr

Alt Ruppin Grünes Licht für den Neubau der Feuerwehr

Die Arbeiten für ein neues Feuerwehrgerätehaus in Alt Ruppin können im nächsten Jahr starten. Die Stadt ist endlich Besitzer des Grundstücks am alten Bahnhof, wo das 2,2 Millionen teure Haus gebaut werden soll. Ein Wermutstropfen gibt es allerdings. Denn die Stadt muss das Haus aus der eigenen Tasche stemmen. Es gibt keinen Zuschuss vom Land.

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Das jetzige Feuerwehrgerätehaus in Alt Ruppin ist schon lange zu klein.

Quelle: Peter Geisler

Alt Ruppin. Die Arbeiten für das dringend notwendige neue Gerätehaus für die Feuerwehr in Alt Ruppin können vermutlich im Mai beginnen. Davon geht das Neuruppiner Rathaus aus, denn die Stadt hat die Verhandlungen zum Erwerb eines Grundstücks am alten Bahnhof abgeschlossen. Auch der Notartermin zum Kauf des Geländes fand bereits statt, sagte am Donnerstag Neuruppins Rathaussprecherin Michaela Ott. Demnach werden jetzt die notwendigen Planungsleistungen ausgeschrieben. Im Oktober soll die sogenannte Entwurfsplanung für das neue Gerätehaus beginnen, so dass der Bauantrag für das Projekt, dessen Kosten auf 2,2 Millionen Euro geschätzt werden, bis Februar 2018 erarbeitet werden kann. Gebaut werden wird vermutlich ein Jahr, so dass die derzeit knapp 30 aktiven Feuerwehrleute noch 2019 in den Neubau umziehen können.

Ortsvorsteherin ist „freudig überrascht“

Heidemarie Ahlers, die Alt Ruppiner Ortsvorsteherin, erfuhr am Donnerstag von der MAZ von den Neuigkeiten. „Ich bin freudig überrascht.“ Hatte doch Ahlers befürchtet, dass sich die Verhandlungen mit den Erben des Grundstücks, die in den USA leben, noch etwas hinziehen werden. Zudem habe das Neuruppiner Rathaus erst vor Kurzem gebeten, dass Arbeiten im Ortsteil Radensleben vorgezogen werden, weil man mit den Plänen für das neuen Feuerwehrgerätehaus in Alt Ruppin noch nicht so weit sei, sagte Ahlers.

Stadt hatte auf einen Millionenzuschuss gehofft

Doch nun gibt es auf allen Ebenen grünes Licht für das Millionenprojekt. Denn nicht nur die Grundstücksfrage ist geklärt, vielmehr steht ebenfalls die Finanzierung. Demnach soll der Neubau über drei Jahre finanziert werden. In diesem Jahr geht es um die Kosten für die Planung, für 2018 sind eine Million im Haushalt für das Projekt reserviert und 2019 noch einmal 960 000 Euro, sagte Kämmerer Willi Göbke. Einziger Wermutstropfen: Die Stadt kann nicht auf Fördermittel hoffen und muss das Gerätehaus ganz allein aus der eigenen Tasche bezahlen. Denn das Land hat bereits im Juni der Fontanestadt eine Absage erteilt, dass es für dieses Projekt Fördermittel gibt. „Das ist ein Dilemma, aber wir bauen trotzdem“, sagte Kämmerer Göbke. Die Stadt hatte auf einen Zuschuss von rund einer Million Euro gehofft.

Neubau ist nicht allein für Alt Ruppin bestimmt

Der Neubau in Alt Ruppin ist dringend notwendig. Denn das jetzige Gerätehaus ist nur gemietet, und die Eigentümer haben angekündigt, dass sie den Standort direkt am Wasser künftig selbst nutzen wollen. Ohnehin reicht dort der Platz längst nicht mehr, ganz abgesehen davon, dass das Gebäude unbedingt saniert werden müsste.

Nun gibt es also einen Neubau. In die neue Wache soll nicht nur die Feuerwehr von Alt Ruppin einziehen, sondern ebenfalls die Kameraden aus Krangen, Molchow und perspektivisch auch die aus Wulkow. Da aber die Feuerwehr in Wulkow personell noch gut besetzt ist und funktioniert, soll diese vorerst weiterhin allein bleiben können.

Von Andreas Vogel

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