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Grünes Licht für neue Geschäfte am Reiz

Bauausschuss empfiehlt geänderten B-Plan Grünes Licht für neue Geschäfte am Reiz

Am Ruppiner Einkaufszentrum (Reiz) in Neuruppin können sich bald neue Geschäfte ansiedeln. Die Mitglieder des Bauausschusses hatten gegen den geänderten Bebauungsplan nichts einzuwenden. An dem Papier wurde zehn Jahre gearbeitet. Die Entwicklung am Reiz soll aber mit der in der Innenstadt abgestimmt werden.

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Das Ruppiner Einkaufszentrum aus der Vogelperspektive.

Quelle: Peter Geisler

Neuruppin . Im Bereich des Ruppiner Einkaufszentrum (Reiz) in Neuruppin sollen sich künftig weitere größere Märkte ansiedeln können. Das sieht ein Bebauungsplan vor, der überarbeitet und am Donnerstag vom Neuruppiner Bauausschuss bei zwei Enthaltungen befürwortet wurde.

„Neuruppin ist das Zentrum im Nordwesten Brandenburgs, und das Reiz spielt dabei eine überragende Rolle“, sagte Baudezernent Arne Krohn. Gleichwohl soll die Entwicklung des Reiz mit der in der Innenstadt abgestimmt werden. So wird sich kein großflächiger Ein-Euro-Markt in Reiz-Nähe ansiedeln dürfen, um die Geschäfte in der Innenstadt nicht zu gefährden. „Niemand sollte die beiden Bereiche auseinanderdividieren“, warnte Krohn. Denn das Reiz und die Geschäfte in der Innenstadt ergänzten sich. Während es in der Innenstadt gar keine Flächen für große Märkte gebe, könnten die Innenstadthändler mit guter Beratung bei ihren Kunden punkten, sagte Gerd Schmidt-Eichstädt. Dessen Berliner Büro Plan und Recht beschäftigt sich seit fünf Jahren mit dem B-Plan für das Reiz. Daran gearbeitet wird aber schon zehn Jahre. „Das ist sehr ungewöhnlich“, so Schmidt-Eichstädt. Normalerweise würden derartige Bebauungspläne innerhalb von maximal drei Jahren erledigt.

Der Planer geht davon aus, dass sich mit Inkrafttreten des B-Planes für das Reiz mehrere neue Geschäfte ansiedeln werden. „Es haben sich bereits Investoren gemeldet.“ Ob auch ein großer Elektronikfachmarkt Interesse bekundet hat, das ließ Schmidt-Eichstädt offen. Für den Planer kommt das Interesse der Investoren aber nicht überraschend. „Wegen der niedrigen Zinsen wird derzeit überall Bauland gesucht, um sein Geld anlegen zu können.“ Das letzte Wort zum geänderten B-Plan haben die Stadtverordneten. Sie sollen im Oktober darüber befinden.

Von Andreas Vogel

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