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Günstiges Kaminholz für Wusterhausener

Neues Konzept der Verwaltung Günstiges Kaminholz für Wusterhausener

Mit einem Konzept will das Bauamt der Gemeindeverwaltung von Wusterhausen jetzt die Entsorgung von anfallendem Holz unter anderem bei Baumfällungen regeln. Einwohner sollen das Holz von der Gemeinde kaufen können, haben aber keinen Anspruch auf bestimmtes Holz.

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Das Holz von umgestürzten Bäumen wie diesem soll künftig an Einwohner der Gemeinde Wusterhausen verkauft werden.

Quelle: Bauamt

Wusterhausen. Mit einem Konzept will das Bauamt der Gemeindeverwaltung Wusterhausen jetzt die Entsorgung von anfallendem Holz unter anderem bei Baumfällungen regeln. Einwohner sollen Holz von der Gemeinde kaufen können.

Über die Vermarktung des Holzes diskutiert wird bereits seit einem guten Jahr, angeregt von der Fraktion Ländlicher Raum in der Gemeindevertretung. Bisher wurde das Holz im Gewerbegebiet gelagert und zur kostenlosen Entsorgung an ein Unternehmen weitergegeben. Jedoch ist der Platz kein offizieller Lagerplatz. Für die Herrichtung wäre der Aufwand zu groß, so Bauamtsleiterin Melanie Füllgraf. Die Gemeinde habe zudem keinen anderen Lagerplatz.

Die Fraktion Ländlicher Raum hatte vorgeschlagen, die Schnitt- und Fällarbeiten eines Jahres in einem Paket zu bündeln und als Gesamtlos zu vergeben. Sie verspricht sich davon ein paar Einnahmen für die Gemeinde und Einsparungen an anderen Stellen. „Das sehe ich nicht“, sagte Bürgermeister Roman Blank, nachdem das neue Konzept des Bauamtes vorgestellt worden war. „Wir wollen zunächst danach verfahren“, sagte er. Laut Blank sei dies ein attraktives Angebot für die Einwohner.

Melanie Füllgraf erklärte, dass die Bürger künftig Holz von der Gemeinde kaufen, nicht aber eine bestimmte Sorte bestellen können. Holz-Interessenten müssen sich anmelden. Dafür gibt es eine Liste, die nach Ortsteilen in drei Gebieten aufgestellt ist. Es gilt das jeweilige Anmeldedatum. Der Bauhof kann die Arbeiten so laut Melanie Füllgraf mit einer guten Woche Vorlauf planen.

Verkauf und Lieferung nur an Einwohner der Gemeinde

Der Käufer wird telefonisch benachrichtigt, wenn sein Holz ­so weit ist, geht er ins Rathaus, bezahlt und bekommt einen Beleg, der beim Abladen vorgelegt werden muss. Verkauf und Lieferung erfolgen nur an Einwohner der Gemeinde Wusterhausen. Es besteht kein Anspruch auf eine bestimmte Holzart oder einen bestimmten Baum. Geliefert werden Holz­stücke in der Größe, so dass sie vom Bauhof transportiert werden können, keine bestimmten Durchmesser oder Längen, so die Bauamtsleiterin. Die Lieferung erfolgt frei Bordsteinkante, um Schäden auf Privatgrundstücken zu vermeiden. „Wir orientieren uns dabei an den Preisen der Forst“, so Melanie Füllgraf. Die Gemeinde berechnet 25 Euro pro gestapelten Raummeter. Analog will das Bauamt beim Verkauf von Geschreddertem verfahren. Ein Kubikmeter kostet ebenfalls 25 Euro und wird angeliefert.

Oliver Grube vom Ländlichen Raum sagte, dass das Konzept nicht dem Anliegen der Fraktion entspreche. Positiv bewertet er jedoch, dass das Holz künftig nicht mehr verschenkt werden soll, wie in der Vergangenheit. Die neue Art der Verteilung, die teilweise auch schon früher praktiziert worden sei, hält Grube mitunter für nicht praktikabel und nicht transparent. Er empfahl, dass von der Verwaltung erarbeitete Konzept erneut in die Fachausschüsse zur Beratung zu geben. Außerdem beauftragte er die Verwaltung, eine Aufstellung der Kosten zu liefern, die entstanden sind bei den Fällarbeiten 2014/2015. Es waren 160 Fällungen, die erst nach mehrfacher Rücksprache mit dem Landkreis erfolgten.

Bauamtsleiterin Melanie Füllgraf hält es darüber hinaus für sinnvoll, dass der Bauhof auch weiterhin Baumschnitt und -fällarbeiten durchführt. Die Vorteile sind für sie unter anderem, dass akute Gefahren ohne extra Feuerwehreinsätze sofort beseitigt werden können. Ein Großteil der Arbeiten sind zudem Pflichtaufgaben im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht der Gemeindeverwaltung. Außerdem bleibt der Verwaltungsaufwand gering und es ist eine kurzfristige Abarbeitung der Aufgaben möglich, weil beim Bauhof die komplette Ausstattung bereits vorhanden ist.

Von Sandra Bels

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