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Ostprignitz-Ruppin Gumtows Seniorenbeirat soll bleiben
Lokales Ostprignitz-Ruppin Gumtows Seniorenbeirat soll bleiben
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00:18 24.03.2016
Einen entspannten Ruhestand können nicht alle Senioren der Gemeinde Gumtow genießen. Manche befinden sich auch in sozialen Notlagen. Quelle: dpa
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Gumtow

Der Seniorenbeirat von Gumtow hat bei seiner März-Sitzung ein neues Mitglied in seinen Reihen begrüßt. Es ist Jörg Leverenz aus Spielhagen. Er wurde bei der jüngsten Gemeindevertretersitzung in den Beirat berufen. Nach dem Willen der Gemeindevertretern soll das künftig nicht mehr so gehandhabt werden. Das erfuhren die Beiratsmitglied von Bürgermeister Stefan Freimark, der über das aktuelle Geschehen in der Gemeinde berichtete.

Beschlussvorlage soll erarbeitet werden

So wurde der Bürgermeister von den Gemeindevertretern beauftragt, eine Beschlussvorlage zu erarbeiten, mit der die Hauptsatzung dahingehend geändert wird, dass der Seniorenbeirat aufgelöst und dafür ein Seniorenbeauftragter ernannt wird. Wie der Vorsitzende des Seniorenbeirats, Norbert Ebel berichte, haben sich die Mitglieder einstimmig gegen diese Verfahrensweise ausgesprochen. „Wir sehen das als rechtliche Abwertung der jetzigen Stellung des Seniorenbeirats in der Gemeinde Gumtow“, so Ebel. Er wurde beauftragt innerhalb von zwei Wochen eine Übersicht mit den Vor- und Nachteilen von Seniorenbeirat und Seniorenbeauftragtem zu erstellen und den Mitgliedern zukommen zu lassen.

Freimark informierte weiterhin über künftige Straßenbauvorhaben. So sei vorgesehen, die Kreisstraße zwischen Schönhagen und Görike ab Schönhagen bis zum Abzweig nach Söllenthin zu erneuern. Der Abschnitt Abzweig zwischen Söllenthin und Barenthin hingegen werde obwohl im wesentlich schlechteren Zustand nicht erneuert.

Aktion „Weihnachtsteller ausgewertet

Ebel wertete die im vergangenen Jahr bereits zum zweiten Mal gestartete Aktion „Weihnachtsteller“ aus. Er sagte, dass dank Spenden 24 Senioren bedacht werden konnten. Sie erhielten einen bunten Teller zum Fest. Wermutstropfen für Ebel: Bei der Verteilung traf er drei Senioren, die sich augenscheinlich in einer sozialen Notlage befanden. Ebel gab Namen und Adressen an die Arbeiterwohlfahrt (Awo) weiter. „Zwei Senioren werden bereits von der Awo betreut, im dritten Fall warte ich noch auf eine Rückmeldung“, so der Vorsitzende. Bedauerlich findet er, dass die Sprechstunde für Senioren, die seit diesem Jahr angeboten wird, noch nicht angenommen wird. „Wir werden die Sprechzeit dennoch weiter aufrecht erhalten“, sagt er. Termin ist der letzte Dienstag im Monat von 15 bis 17 Uhr in der Gemeindeverwaltung.

Ein weiteres Thema war die Seniorenwoche im diesem Jahr. 40 Senioren aus der Gemeinde Gumtow dürfen an der kreisweiten Eröffnung in Sargleben (bei Karstädt) teilnehmen. Sie werden von den Seniorenbeiräten der Ortsteile benannt.

Von Sandra Bels

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