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Gymnasium feiert 25. Gründungstag

Kyritz Gymnasium feiert 25. Gründungstag

Mit einem Festakt begann am Mittwoch die Feier zum 25-jährigen Bestehen des Kyritzer Gymnasiums. Gestern setzten Schüler und Lehrer das Fest mit allerlei Projektangeboten fort. Heute bilden der Lauf für Frieden und Toleranz sowie eine Rockparty den Abschluss.

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Ein Tanztheaterprojekt gipfelte in zwei Aufführungen in der Aula vor begeisterten Mitschülern.

Quelle: André Reichel

Kyritz. Lehrer und Mitarbeiter, aktuelle wie ehemalige, Partner, Vertreter aus Politik und Verwaltung sowie Gäste aus den anderen Schulen der Stadt und aus den Partnerschulen füllten am Mittwochabend die Aula des Kyritzer Gymnasiums. Anlass für den Festakt war das 25-jährige Bestehen der Schule.

Der Schulleiter Stephan Mordig hatte eine Menge Menschen zu begrüßen. In seiner Ansprache hielt er Rückblick auf die Geschichte des Hauses, das im 19. Jahrhundert als Königliches Lehrerseminar entstand. Und er schaute in die Zukunft: „Die Zeiten der Übernachfrage sind vorbei. Mein Ziel ist es, den Fortbestand der Bildungseinrichtung und ihrer Angebote zu gewährleisten.“

Während der Schulchor und der Chor der lettischen Partnerschule den Abend auflockerten, präsentierte eine Schülergruppe die Ergebnisse des Projektes „Gedenkstein“. Es geht um das Denkmal für Gefallene des Ersten Weltkrieges vor der Schule und vor allem um den umstrittenen Spruch darauf. „Hier wird falsches Heldentum gepredigt“, lautet das Fazit. Außerdem sei ein Zitat Theodor Körners aus der Zeit der napoleonischen Befreiungskriege missbraucht worden. All dies dokumentiert eine Informationstafel, die am Abend am Denkmal enthüllt wurde.

Vor der Schule wurde am Mittwochabend eine Informationstafel enthüllt

Vor der Schule wurde am Mittwochabend eine Informationstafel enthüllt.

Quelle: Alexander Beckmann

Ganz im Zeichen des Schuljubiläums ging es am Donnerstag mit einem spannenden Projekttag weiter. Der erste Programmpunkt fand nicht im Schulgebäude, sondern im Saal des benachbarten Kulturhauses statt. Dort begeisterte Bas Böttcher, der als Pionier der neuen Bühnenliteratur gilt, Schüler und Lehrer.

Allerlei Aktionen in der Schule schlossen sich an. Schüler konnten sich an der Tourismusbörse ausprobieren oder an einem DRK-Kurs teilnehmen. Schüler buken Pizza für ihre Mitschüler. 50 Experimente aus sämtlichen naturwissenschaftlichen Fächern verwandelten nicht nur die Fachkabinette, sondern auch die Schulflure in ein großes Labor.

Richtig gut kam der Auftritt der zwölf Mädchen und Jungen an, die an einem Tanztheaterprojekt mit der Profitänzerin Juschka Weigel teilnahmen und in der Aula in gleich zwei Aufführungen zeigen konnten, was sie dabei gelernt haben. Auch auf dem Schulhof war richtig was los. Die Kyritzer Feuerwehr war mit ihrer Technik da und zeigte den Gymnasiasten, wie diese im Ernstfall eingesetzt wird. Gleich nebenan hatte das Brandschutzmobil des Landkreises Station gemacht. Den Schülern wurde anschaulich an Hausmodellen demonstriert, wie sich Feuer und Rauch ausbreiten und wie wichtig deshalb Rauchmeldeanlagen sind. Außerdem wurden verschiedene Feuerlöscher vorgeführt und deren richtiger Einsatz erklärt.

Am Freitagvormittag ist das Gymnasium Gastgeber des Kyritzer Laufes für Frieden und Toleranz. Abends gibt es eine Rockparty.

Von André Reichel

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