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Gymnasium vor Schulleiterwechsel

Wittstock Gymnasium vor Schulleiterwechsel

Helmut Kühn, der Schulleiter des Städtischen Gymnasiums Wittstock, geht im Oktober in den Ruhestand. Die Suche nach einem Nachfolger habe nur einen einzigen Bewerber hervorgebracht, berichtet Helmut Kühn. Er ist optimistisch, dass der Neue bis zum Ende dieses Schuljahres den Auswahlprozess absolviert haben wird.

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Helmut Kühn ist Leiter des Städtischen Gymnasiums Wittstock. 

Quelle: Björn Wagener

Wittstock. Dem Städtischen Gymnasium Wittstock steht ein Schulleiterwechsel bevor. Denn Helmut Kühn geht im Oktober dieses Jahres in den Ruhestand. Den Mitgliedern des Fördervereins der Freunde des Städtischen Gymnasiums teilte er jüngst den Stand der Dinge auf dem Weg zum neuen Schulleiter mit.

Nur ein einziger Bewerber nach zwei Ausschreibungen

Demnach sei die Stelle bereits zweimal ausgeschrieben worden. Beim ersten Mal – im Dezember – habe sich ein einziger Bewerber gemeldet, so Kühn, ohne einen Namen zu nennen. Damit war die Sache allerdings noch nicht erledigt. Da es lediglich einen Bewerber – einen Mann – gegeben habe, sei die Stelle ein weiteres Mal ausgeschrieben worden – um auch Frauen die Möglichkeit zu geben, sich zu melden. „Sie hätten sich allerdings auch beim ersten Mal schon bewerben können“, sagte Kühn. Doch um der Gleichberechtigung in jedem Falle genüge zu tun, gebe es im Land Brandenburg die Möglichkeit, die Stelle noch einmal auszuschreiben, sollten sich in der ersten Runde nur Männer um die Stelle bemüht haben – oder wie in diesem Fall ein einziger Mann. Ergebnis der zweiten Ausschreibungsrunde: wieder nur ein einziger Bewerber, derselbe wie beim ersten Mal, berichtete der Schulleiter.

Aufwendiges Prozedere

Bis der Nachfolger aber sein Amt antreten kann, müsse er ein aufwendiges Prozedere durchlaufen. So werde gefordert, dass er einige Unterrichtsstunden abhält, die vom Schulrat bewertet würden. Darüber hinaus müsse er eine Lehrerkonferenz abhalten; im Unterricht eines Kollegen hospitieren und das Ganze gemeinsam mit ihm auswerten sowie ein Kolloquium zu rechtlichen Fragen absolvieren. Danach werde die Gesamtleistung bewertet.

Da die Ausschreibung nur einen einzigen Bewerber hervorbrachte, „bin ich optimistisch, dass wir das Ganze bis zum Schuljahresende hinkriegen“, sagt Helmut Kühn. Denn hätte es mehrere Bewerber gegeben, so hätten sie alle das genannte vorgelagerte Prozedere absolvieren müssen – ein Zeitfaktor. Und die zweimalige Ausschreibung habe den Vorgang ohnehin schon in die Länge gezogen. So aber könne nach Lage der Dinge davon ausgegangen werden, dass „wir zum Beginn des neuen Schuljahres wissen, wer der neue Schulleiter des Städtischen Gymnasiums sein wird“.

Von Björn Wagener

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