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Hähnekrähen auf dem Marktplatz

Wusterhausen Hähnekrähen auf dem Marktplatz

Am traditionellen Hähnekrähen der Wusterhausener Kleintierzüchter beteiligten sich in diesem Jahr 14 Züchter mit ihren Tieren. Der beste Hahn schaffte 54 Kikerikis in einer Stunde und heißt „Haase“.

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Hartmut Janschke, Moritz und „Haase“, der Gewinner-Hahn. Er schaffte 54 Kikerikis in 60 Minuten.

Quelle: Sandra Bels

Wusterhausen. Ruhig und gelassen gingen am Sonnabendfrüh die 14 Hähne auf dem Marktplatz in Wusterhausen in den Wettbewerb. So richtig wollte keiner krähen morgens um halb neun. Es herrschte absolute Funkstille. „August“ zum Beispiel sagte die ganze Stunde gar nichts. Seine Halterin Ilona Paschen kennt das schon. „Aber wenn ich jetzt nach Haus komme und ihn rauslasse, dann hört er gar nicht mehr auf“, sagt sie. Traurig über die Verschwiegenheit ihres Gefiederten ist sie nicht. Sie nimmt den Wettbewerb genauso wie die anderen Kleintierzüchter – mit Spaß.

Der Hahn von Willi Krüger hätte eigentlich einen Pokal bekommen müssen. Er hat es zum dritten Mal geschafft, keinen Ton in der Stunde von sich zu geben. „Zu Hause bei seinen vier Kumpels, da ist das ganz anders“, sagt der Züchter.

Ein Lächeln im Gesicht hatte auch Moritz Haase. Er hatte Opa Hartmut Janschkes Hahn ins Rennen geschickt und ihn flugs „Haase“ genannt. Und der schaffte es tatsächlich auf 54 Kikerikis. Aufgeregt verfolgte Moritz das Zusammentragen der Ergebnisse. Dabei stand ziemlich schnell fest, dass „Haase“ als Sieger vom Platz gehen würde. Moritz bekam Pokal und Wurstpaket. Der Hahn eine Portion Extra-Futter.

Zweiter wurde der Hahn von Bernd Eckstein mit 40 Kikerikis. 27-Mal krähte der Gefiederte von Birgit Kuhne. Die Vereinsvorsitzende der Wusterhausener Kleintierzüchter, die das Hähnekrähen auf dem Marktplatz veranstalteten, nahm schon in den vergangenen Jahren entweder den zweiten oder den dritten Platz mit nach Hause.

Neben den Hähnen der Vereinsmitglieder hatten auch Mitglieder befreundeter Vereine Tiere in den Wettbewerb geschickt. Auch ein paar Schaulustige hatte es am frühen Morgen auf den Marktplatz gezogen.

Für die Züchter heißt es nun erst einmal den Nachwuchs groß zu ziehen. Die neuen Küken müssen wachsen und gut gedeihen, damit sie bei der Vereinsschau im Herbst gezeigt werden können. Zu sehen sind die Tiere aber auch beim großen Erntefest der Gemeinde Wusterhausen, das in diesem Jahr wieder in der Dossestadt stattfindet. Die Kleintierzüchter beteiligen sich nicht zum ersten Mal daran. Sie machen mit den öffentlichen Auftritten Werbung für ihren Verein und hoffen, dass sich auch wieder ein paar Jungzüchter finden. Momentan gibt es keine im Verein, was Birgit Kuhne sehr bedauert.

Von Sandra Bels

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