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Hafenfest mit Korsofahrt

Lindow Hafenfest mit Korsofahrt

Als Stadt der drei Seen gab sich Lindow beim Hafenfest maritim. Großer Andrang herrschte am Sonnabend auf der Insel im Gudelacksee, auch auf dem Hafengelände zogen Shanty-Musik und später Cover-Songs mit Lennocks Light viel Volk an. Das Bootskorso fiel eher mager aus, dafür waren viele Bootshäuser geschmückt.

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Lustige Brettspiele: Waschküche anno dunnemals.

Quelle: Regine Buddeke

Lindow. Inselpächter Steffen Schindel und sein Kollege Lothar Gast hatten am Sonnabend keine Langeweile – mehr als 200 Gäste zog es auf die Insel Werder inmitten des Gudelacksees. Mit dem Ausflugsschiff Dorothee wurden die Besucher hin- und zurück geschippert und konnten sich auf der Insel einen Einblick verschaffen und Gegrilltes essen – die kleinen Gäste durften Ponyreiten oder auf die Riesen-Seilschaukel. „Wir sind sehr zufrieden“, sagt Schindel angesichts des Interesses am „Tag der offenen Insel“.

Kaum hat die Dorothee Verschnaufpause, beginnt am Ufer das Lindower Hafenfest. Ein Reinickendorfer Shanty-Chor – adrett in Weiß mit Marineblau – bringt erst einmal Stimmung und maritimes Flair zu den vielen Lindowern und Gästen, die es sich bei Kaffee und Kuchen, Gegrilltem und Cocktails gemütlich gemacht haben. Fast zwei Stunden schmettern die singenden Seemänner ihre Lieder, bevor die Coverband „Lennocks Light“ auf der Bühne langsam ihre Technik aufbaut.

Die Hexen sind los, die Teufel auch

Die Hexen sind los, die Teufel auch: Platz 1 für „Harzer Hexen-Express“.

Quelle: Regine Buddeke

In den Bootshäusern am Ufer herrscht ebenso reges Treiben. Viele Anlieger schmücken ihr Wasserdomizil für das abendliche Bootskorso – immerhin warten ein paar Preise für die fantasievollsten Dekorationen. Das gilt natürlich auch für die schönsten Boote.

Hier scheint indes einiges anders als im Vorjahr zu sein, wo die Korsofahrt einige Hobbykapitäne aufs Wasser lockte. „Ich mache das jetzt seit 1998 und noch nie war nur ein einziges Boot da“, staunt Jurorin Petra Steffen von der Tourist-Info, die neben Hafenmeister Henri Barsewitz und ihrer Chefin Andrina Loewe eine der Organisatorinnen des Festes ist. Einige Zeit später sind es dann immerhin doch sieben und später noch ein paar mehr Boote, die aufgereiht das Spalier abfahren. Für Aufregung sorgt ein gefaktes Juryboot, das per Schallrohr Boote und Bootshaus-Crews mit frechen Sprüchen bombardiert.

Zukunftssorgen auf einem Banner

Der Segelclub Lindow (SCL) dagegen nutzt den Korso als politische Demo: Auf Bannern mit der Aufschrift „Gestern SCL, heute SCLRS, morgen ???“ machen die Segler ihren Zukunftssorgen Luft, weil sie für ihr städtisches Vereinsgelände demnächst Pacht zahlen und es zudem vielleicht mit den Lindower Regattaseglern (LRS) teilen müssen.

Den Vogel abgeschossen haben es indes Gäste aus den Bergen – für die lustig-gruselige Crew des „Harzer Hexen-Express“ mit einer Brockenhexe als Galionsfigur vergab die dreiköpfige Jury den ersten Platz. Bei den Bootshäusern siegten die fleißigen Lindower Waschfrauen, die emsig mit Zuber und Waschbrett agierten. Die sauber gewaschenen Buxen aus Großmutters Zeiten wehten so fröhlich von der Leine, wie das Team der Waschfrauen und Männer den Vorüberfahrenden zuwinkten.

Nach der Siegerehrung gab es noch das beliebte Feuerwerk über dem See – dann gehörte der Platz den Tanzwilligen und Partyfreunden, die mit Lennocks Light und kühlem Blonden bis in die Nacht hinein feierten.

Von Regine Buddeke

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