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Halbes Jahr Verzug auf der Kita-Baustelle

Rheinsberg Halbes Jahr Verzug auf der Kita-Baustelle

Bis Ende vergangenen Jahres sollte eigentlich die Sanierung des Rheinsberger Kindergartens „Spatzennest“ erledigt sein. Doch es gibt deutlichen Verzug bei den Arbeiten: Die Baufirmen sind gerade erst beim zweiten der Drei Bauabschnitte angelangt. Die Fertigstellung verzögert sich dadurch um mindestens ein halbes Jahr.

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Bei der Sanierung der Kita „Spatzennest“ gibt es eine Verzögerung von mindestens einem halben Jahr.

Quelle: Celina Aniol

Rheinsberg. Eigentlich sollte die Innensanierung der Rheinsberger Kita Spatzennest bis Ende des vergangenen Jahres erledigt sein. Davon ist zumindest noch einige Wochen zuvor die Bauabteilung der Rheinsberger Verwaltung ausgegangen.

Doch daraus wird nichts: Die Erneuerung des Gebäudes, die bei laufenden Betrieb erledigt wird, wird mindestens ein halbes Jahr länger als geplant in Anspruch nehmen. Das sagte am Freitag auf MAZ-Anfrage Bauamtsleiter Daniel Hauke.

Die Verzögerung im zweiten von insgesamt drei Bauabschnitten sei vor allem auf Probleme mit der Deckenbaufirma zurückzuführen, erklärt der Rathausmitarbeiter. Diese habe ihre Arbeit nicht zügig genug erledigt. „Dadurch konnten die Nachfolgegewerke auch nicht zu den für sie vorgesehenen Terminen starten.“ Später kam ein weiteres Problem hinzu: Als der Fußboden herausgerissen wurde, entdeckten Fachleute Risse im Estrich. Der Schaden sei zwar nicht gravierend, führte aber erneut zum Verzug. Insgesamt zwölf Wochen länger als geplant brauchen die Arbeiter nun alleine für diesen Bauabschnitt. Dieser zweite Flügel des Kita-Gebäudekomplexes, zu dem insgesamt fünf Teile gehören, wird voraussichtlich Ende März fertig, schätzt Hauke. Dann ziehen die Kita-Kinder erneut um, damit der dritte Flügel erneuert werden kann. Diese Arbeit werde erneut etwa drei Monate dauern.

Die Bauleitung des 800 000-Euro-Projekts sei nun ziemlich hinterher, damit die Sanierung zügig vorangeht, versichert der Amtsleiter. Sie habe auch schon in den vergangenen Wochen Druck gemacht. Eine Kündigung riskieren wollte sie aber nicht unbedingt. Denn das hätte eine erneute Ausschreibung der Arbeiten bedeutet, die noch viel länger gedauert hätte als die aktuelle Verzögerung.

Von Celina Aniol

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