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Ostprignitz-Ruppin Halloween: Die große Grusel-Show
Lokales Ostprignitz-Ruppin Halloween: Die große Grusel-Show
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14:37 31.10.2017
Der Kreativität waren beim Verkleiden und Schminken keine Grenzen gesetzt. Quelle: Christian Bark
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Wittstock/Heiligengrabe

Wallende Gewänder mit aufgemalten schwarzen Spinnennetzen, Umhänge, Masken und schaurig geschminkte Kindergesichter: Am frühen Montagabend zogen gar schaurige Gestalten durch die Wittstocker Innenstadt – immer einem Luft-Gespenst auf einem Pkw-Anhänger hinterher.

200 bis 300 große und kleine Geister feierten am Montagabend zünftig Halloween. Die Stadt Wittstock hatte zu dem Fest geladen. Los ging es – wie jedes Jahr – vom Aldi-Parkplatz in der Rheinsberger Straße aus. Dort hatten sich gegen 17 Uhr die Freunde der Grusel-Stimmung versammelt, um sich mit Lampions gemeinsam auf den Weg zum Amtshof zu machen. Die Polizei begleitete den Tross. Das Ziel war der Amtshof, der für all die kleinen Hexen, Monster und Zauberer in schauriges Licht getaucht war und wo allerhand Unterhaltung auf die Halloween-Geister wartete. Schon am Durchgang zum Amtshof wurde die Halloween-Gemeinde von Kindern mit Trommeln lautstark empfangen. Es gab viele Attraktionen und Mitmach-Angebote für Kinder und Jugendliche, unter anderem konnten sie sich schminken lassen, ein Galgenexamen ablegen oder beim Galgenkegeln Spaß haben. Natürlich war auch für einen passenden Imbiss gesorgt. Es gab Hexenwürstchen, Gruselwaffeln und Knüppelkuchen, der über dem Feuer gebacken wurde. Um 18 Uhr begann ein Bühnenprogramm, das auf Halloween einstimmte.

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Gruselspaß bei den Halloweenfeiern in Heiligengrabe und Wittstock.

In Wittstock hat das Fest seit einigen Jahren seinen festen Platz im Veranstaltungskalender. Jeweils am 30. Oktober - und damit am Vorabend des irischen Brauches, der eigentlich in der Nacht zum 1. November gepflegt wird, lädt die Stadt zu dem unterhaltsamen Spektakel ein.

Seit drei Jahren gehört die Halloween-Feier auch zum festen Repertoire in Heiligengrabe. Dort stellt sie der Verein „Dorfleben Heiligengrabe“ jedes Jahr auf die Beine. Vom Feuerwehrhaus quer durchs Dorf und wieder zurück setzte sich ab 18 Uhr ein Tross aus über 130 große und kleinen Gespenstern, Hexen und Monstern in Bewegung. „Eigentlich feiern wir danach immer auf dem Spielplatz am Spatzenberg in einem Zelt“, sagte Vereinssprecherin Ulrike Martz. Weil der Platz aber zu matschig gewesen sei, habe man in das kurzfristig Feuerwehrhaus ausweichen können. „Die Kameraden haben sofort zugesagt“, freute sich Heiligengrabes Ortsvorsteher Ulf Bumke. Er sei mehr als zufrieden mit der Besucherzahl und dem Programm gewesen. Die Veranstaltung sei schon ein fester Bestandteil des Dorflebens geworden.

Im Vorfeld hatten die Vereinsmitglieder acht große Kürbissen Gruselgesichter eingeschnitzt und zahlreichen kleinen Kürbissen selbige aufgemalt. Das orange Gemüse wurde traditionsgemäß am Abend versteigert. „Alle acht großen sowie vier kleine Kürbisse sind an den Mann oder die Frau gekommen“, sagte Ulrike Martz. Insgesamt 73 Euro seien zusammengekommen. Mit den Einnahmen aus dem Getränke- und Speisenverkauf könne der Verein die Veranstaltung refinanzieren und für die nächste im kommenden Jahr sparen.

Für die vielen kleinen Besucher, wie die 10-jährige Leonie Hallecker, die als Vampirmädchen verkleidet war, gab es nach dem Fackelumzug „Theater aus dem Koffer“. Das Berliner Künstlerduo Stefanie Adam und Volkmar Leif Gilbert animierten die Kinder zum Mitsingen und Mittanzen. Auf dem Programm stand auch ein selbst komponiertes Halloweenlied.

Von Björn Wagener und Christian Bark

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