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Ostprignitz-Ruppin Hansemeile in der Hamburger Straße
Lokales Ostprignitz-Ruppin Hansemeile in der Hamburger Straße
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00:18 05.07.2017
Liane Echtmann (r.) und Yvonne Burke zeigten den Besuchern, wie Cremes hergestellt werden. Quelle: Sandra Bels
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Kyritz

Die Hansemeile, ein Programmpunkt des Kyritzer Stadtfestes an diesem Wochenende, fiel etwas kleiner als geplant aus. Wegen des schlechten Wetters am Sonnabend hatten einige Teilnehmer abgesagt. Dennoch säumten viele Stände links und rechts die Hamburger Straße. So präsentierten sich gleich am Marktplatz die Hansestädte. Gegenüber konnten die Stadtfestbesucher Körbe flechten. Schuhmacher und Seiler gaben Einblicke in ihr Handwerk. Ihr Stand befand sich gleich neben dem des Förderkreises der Prignitzer Museen, die unter anderem alte Uniformen und Kleider zum Anschauen mitgebracht hatten. Antikes und Rares gab es am Stand des gleichnamigen Geschäftes aus der Mittelstraße. Dort befand sich auch der Kinderflohmarkt.

Ein eigenes Seil konnten sich die Stadtfestbesucher beim Seiler auf der Hansemeile in der Hamburger Straße winden. Quelle: Sandra Bels

Weiter oben in der Hamburger Straße präsentierten sich das Agrarflugmuseum Heinrichsfelde und die Historische Gesellschaft zu Kyritz, die am Freitagabend nach dem Fackelumzug auf dem Rummel Salut aus der Kanone geschossen hatte. Kreativ konnten die Gäste an dem Stand werden, an dem sie sich Bilder aus Sand entwarfen. Der Goldschmied, der sich neu in Kyritz niedergelassen hatte, zeigte seine eigene Schmuckkollektion und es gab Deftiges von der Bäckerei Armster. Die Yoga-Schule präsentierte sich und bot Tee zum Aufwärmen an.

Antikes und Rares war auf der Hansemeile zu haben. Quelle: Sandra Bels

Vor dem Gänseblümchen hatten die Kreis-Apothekenmitarbeiterinnen Yvonne Burke und Liane Echtmann ihren Stand aufgebaut. Bei ihnen konnte man Tees und Kräuter am Duft erraten. Sie befanden sich in kleinen Dosen. Es gab selbst gemachten Eistee zum Probieren. Außerdem zeigten die beiden, wie Cremes hergestellt werden. „Man braucht zunächst eine fettige Grundlage“, so Liane Echtmann. Zusammen gerührt mit Wasser ergibt das dann eine Creme. Früher wurde sie mit der Hand gerührt. „Heute gibt es dafür elektrische Maschinen, die uns die Arbeit erleichtern“, so Liane Echtmann. Manchmal muss die Creme aber auch heute noch mit der Hand gerührt werden, nämlich dann, wenn sie in der Maschine durch die schnellen Umdrehungen zu warm werden könnte. Beim Stadtfest gab es für die Besucher zum Probieren ein Döschen mit Pflegecreme, die nach Zitrone duftete, mit nach Hause.

Viele Geschäfte hatten fast den ganzen Tag geöffnet. Ein bisschen Pech hatten die jungen Musiker der Bühne 2 in der Bachstraße. Eine Händlermeile sollte direkt zu ihnen führen. Der Organisator hatte jedoch am Freitag wegen des Wetters abgesagt. Davon unbeeindruckt spielten die Bands trotzdem und zogen ihre Zuhörer an.

Von Sandra Bels

Dass die Freyensteiner stolz auf ihren Status als „Stadt“ sind, zeigten sie am Wochenende einmal mehr. Beim historischen Spektakel zum diesjährigen Stadtfest ging es um die Verleihung der Stadtrechte vor 730 Jahren. Im Schlosspark luden zudem Mitmach- und Getränkestände zum Amüsieren ein, was viele Bewohner und Gäste auch bei Regen zur Feier lockte.

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Er ist mit Mitte Dreißig einer der jüngsten aktiven Mitglieder im Gadower Schützenverein. Florian Schwanda hat der Schießsport schon immer fasziniert, besonders die Präzision, die er dabei an den Tag legen muss. Deshalb ist der Wittstocker vor zwei Jahren in den Verein eingetreten. Sehr zur Freude des Vorstands, den dem Beispiel folgen nicht viele Junge.

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