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Haus nach Brand ist unbewohnbar

Kränzlin Haus nach Brand ist unbewohnbar

Vier Menschen sind bei einem Dachstuhlbrand in Kränzlin verletzt worden, darunter ein Feuerwehrmann, dem herabstürzende Dachziegel auf den Kopf fielen. Ein 49-jähriger Hausbewohner hatte nach ersten Ermittlungen eine Pfanne auf dem Herd stehen lassen.

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Kriminaltechniker der Polizei suchten am Sonntag mit Hilfe von Feuerwehrleuten nach dem Auslöser des Brandes.

Quelle: Andreas Vogel

Kränzlin. Beim Brand eines Einfamilienhauses in Kränzlin sind am Sonnabendmittag vier Menschen verletzt worden, das Haus ist beschädigt und unbewohnbar: Der 49-jährige Bewohner wurde mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert, konnte am Sonntag aber wieder entlassen werden. Zwei Anwohner (33 und 58 Jahre) im Nachbarhaus wurden ebenfalls durch Rauchgas verletzt. Sie konnten nach ambulanter Behandlung vor Ort wieder nach Hause. Zudem wurde ein Feuerwehrmann durch einen herabstürzenden Dachziegel leicht verletzt, er wurde im Krankenhaus ambulant behandelt und dann wieder entlassen.

Das Feuer war am Sonnabend kurz nach 11 Uhr ausgebrochen. Als die Feuerwehr wenig später vor Ort war, drohten die Flammen bereits, auf das direkt angrenzende Nachbarhaus überzugreifen. Das konnten die insgesamt 81 Feuerwehrleute gerade so verhindern. „Die Nachbarn haben noch einmal Glück gehabt“, sagte am Sonntag ein Polizeisprecher. Die Nachbarn konnten rechtzeitig ihr Haus verlassen. Jedoch gibt es auch an dem Haus Schäden – durch Rauchgas und das Löschwasser.

Dank eines Hubretters der Feuerwehr konnten die Brandermittler der Kriminalpolizei auch Fotos von oben machen

Dank eines Hubretters der Feuerwehr konnten die Brandermittler der Kriminalpolizei auch Fotos von oben machen.

Quelle: Andreas Vogel

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hatte der 49-jährige Bewohner des Brandhauses eine Pfanne mit Fett auf dem Herd stehen lassen. Dadurch soll das Feuer ausgelöst worden sein, das den gesamten Dachstuhl vernichtete. Kriminaltechniker der Polizei prüften aber am Sonntag, ob auch ein technischer Defekt das Feuer ausgelöst haben könnte. Dank der Hilfe der Neuruppiner Feuerwehr, die mit ihrem Hub­retter nochmals zum Brandort kam, konnten die Kriminaltechniker am Sonntag auch Fotos von oben vom völlig ausgebrannten Dachstuhl machen. „Wir wollen nichts ausschließen“, sagte der Polizeisprecher. Mit Ergebnissen der Untersuchung ist vermutlich in ein paar Tagen zu rechnen.

Der Sachschaden beträgt nach derzeitigen Erkenntnissen etwa 150 000 Euro. „Das Amt wird helfen“, versprach am Sonntag Amtsdirektorin Susanne Dorn. Die Behörde steht demnach mit den Betroffenen bereits im Kontakt.

Das Haus ist unbewohnbar

Das Haus ist unbewohnbar. Die Nachbarn haben aber noch mal Glück gehabt. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen des Brandes auf Nachbarhäuser gerade noch so verhindern.

Quelle: Andreas Vogel

Insgesamt waren 13 Feuerwehren der umliegenden Ortschaften mit 81 Kräften im Einsatz, darunter auch die Neuruppiner Wehr mit drei Wagen. „Für uns war das ein Vollalarm“, sagte Sebastian Giesert, der Amtsbrandmeister des Amtes Temnitz. Giesert selbst konnte allerdings nur kurz helfen: Er war mit der Jugendfeuerwehr des Amtes am Sonnabend bei einem Wettkampf in Brieselang (Havelland). Auch die Feuerwehrleute von Lüchfeld mussten passen: Sie hatten eine sogenannte Truppmannausbildung zu absolvieren.

Von Andreas Vogel

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