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Heidefest: Neuruppiner Engagement gewünscht

Pfalzheim Heidefest: Neuruppiner Engagement gewünscht

Die Organisatoren des Pfalzheimer Heidefestes würden sich mehr Engagement aus Neuruppin oder Wittstock wünschen. Bei nächsten Auflage des Heidefestes sollen die Nachbargemeinden der Kyritz-Ruppiner Heide stärker vertreten sein, fordern sie.

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Blühende Heide: Im August eine Attraktion.

Quelle: Peter Geisler

Pfalzheim. Das Heidefest in Pfalzheim Mitte August war ein voller Erfolg – da sind sich die Organisatoren rund um Jürgen Dicks und Temnitzquells Bürgermeister Johannes Oblaski sicher. Verärgert waren die Besucher allerdings über die mit 25 Euro deutlich zu teuer angebotenen einstündigen Kremserfahrten. „Das gab böse Kritik“, sagt Oblaski. Zu recht, wie er findet.

Oblaski selbst hätte sich einen deutlich niedrigeren Preis gewünscht. „Die Leute sollen sich nicht abgezockt fühlen.“ Dass die Preise so hoch waren, führt der Katerbower auf fehlende Absprachen zurück. Kurz vor dem Fest war der Kutscher, der eigentlich in Pfalzheim im Einsatz sein sollte, verstorben. Die Organisatoren mussten schnell Ersatz finden – die eigentlich übliche Preisabsprache fiel aus.

Etwa 1500 Besucher bei der dritten Auflage des Festes

Etwa 1500 Besucher waren in das 58-Einwohner-Dorf Pfalzheim gekommen, um zu feiern und die Kyritz-Ruppiner Heide zu erleben. Im kommenden Jahr hoffen die Organisatoren auf noch mehr Besucher. Das Heidefest soll in die gesamte Region ausstrahlen, sagt Oblaski. Dazu wünscht er sich mehr Engagement von Neuruppin, Wittstock und Rheinsberg. „Wir erwarten, dass sich Neuruppin oder die umliegenden Gemeinden mehr einbringen“, sagt er.

Denkbar sei etwa, dass die Anliegerkommunen mit einem Stand oder eigenen Angeboten auf dem Fest vertreten sind – oder an den anderen Heideeingängen in Gadow oder Neuglienicke ein eigenes Fest machen. Tourismus in der Heide, aber auch in der gesamten Region ließe sich so bewerben. „Das Heidefest ist ein Fest der Region.“

Bau des Aussichtsturms beginnt

In diesem Jahr soll mit dem Bau eines Aussichtsturms in der Kyritz-Ruppiner Heide begonnen werden. Nach der Errichtung eines Wanderweg-Leitsystems oder dem Bau eines Parkplatzes in Pfalzheim ein nächster wichtiger Schritt in der Entwicklung des Heidetourismus, so Oblaski. Gemeinsam mit anderen würde Temnitzquells Bürgermeister gerne weitere touristische Ideen entwickeln. So könnte die Heide etwa als so genannter dunkler Ort zertifiziert werden – für Hobby-Astronomen ein Ausweis dafür, dass sie dort wegen der fehlenden Lichtverschmutzung besonders gut Sterne beobachten können.

Von Frauke Herweg

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