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Heiligengrabe: Große Brandschutzübung

Einsatz bei Swiss Krono Heiligengrabe: Große Brandschutzübung

73 Feuerwehrleute bekämpften am Dienstagabend einen simulierten Brand im Holzdämmstoffwerk der Firma Swiss Krono in Heiligengrabe. Es ging dabei nicht nur um die Leistungsfähigkeit der Werkfeuerwehr, sondern auch um das Zusammenwirken mit Kameraden der Gemeindefeuerwehr Heiligengrabe.

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Alles im Griff und im Blick bei der Brandschutzübung in Heiligengrabe.

Quelle: rosengruen.de

Heiligengrabe. Die Sirene heulte am Dienstag um 17.30 Uhr bei Swiss Krono in Heiligengrabe: Nur eine Minute später waren die ersten Feuerwehrleute der Werkfeuerwehr bereits in der Wache, und nach nur drei Minuten rollte die Werkfeuerwehr zu einem Brandherd im Holzdämmstoffwerk. Dort hatte sich ein Feuer entzündet und das Gebäude unter Rauch gesetzt. Das Szenario der großen Brandschutzübung bei dem Holzverarbeiter war täuschend echt. Genau das hatte die Übung auch zum Ziel, denn im Ernstfall müssen alle Handgriffe sitzen, und vor allem muss die Zusammenarbeit der beteiligten Wehren reibungslos funktionieren. Die Werkfeuerwehr von Swiss Krono begann im Dämmstoffwerk sofort damit, Menschen zu retten und alarmierte nach Sichtung der Lage umgehend die Leitstelle in Potsdam, um Verstärkung von den umliegenden Wehren anzufordern. Da eine Person vom Dach gerettet werden musste, wurde auch ein Einsatzfahrzeug mit einer Drehleiter gebraucht.

15 Feuerwehren aus der Gemeinde Heiligengrabe dabei

15 Einsatzfahrzeuge der Feuerwehren aus der Gemeinde Heiligengrabe und aus Wittstock waren binnen weniger Minuten vor Ort. Insgesamt 73 Feuerwehrleute mussten bei einer der größten Brandschutzübungen, die bisher auf dem Firmengelände von Swiss Krono stattfand, koordiniert werden. Eine sehr komplexe Aufgabe, da an mehreren Stellen der Halle gelöscht und dafür auch Wasser über eine etwa 600 Meter lange Wegstrecke aus einem Löschteich zugeführt werden musste. Den Einsatz leiteten Gerd Krüger, Chef der Werkfeuerwehr von Swiss Krono, und Matthias Jennrich, Gemeindebrandmeister aus Heiligengrabe, gemeinsam: „Ich bin mit der Einsatzbereitschaft der Kameraden sehr zufrieden“, unterstreicht Gerd Krüger. „Der Einsatz unserer Werkfeuerwehr funktionierte reibungslos. Auch die Zahl der Teilnehmer von den freiwilligen Feuerwehren war deutlich höher, als von uns erwartet.“ Die größten Probleme bei der gemeinsamen Brandschutzübung bereiteten der Einsatzleitung die nicht immer gewährleistete Funkverbindung zu den Gruppenführern der einzelnen Wehren. „Wir werten die Brandschutzübung in den kommenden Tagen in Ruhe aus, um in Zukunft noch besser für den Ernstfall gerüstet zu sein“, resümiert Gemeindebrandmeister Matthias Jennrich.

Die Werkfeuerwehr

Seit 2001 arbeitet die Werkfeuerwehr.

63 Mitglieder sind nebenberuflich aktiv und werden 40 Stunden pro Jahr für die Wehr ausgebildet.

In jeder Schicht sind neun Feuerwehrleute im Dienst.

Rund 30 Alarmierungen pro Jahr werden ausgelöst.

Technik: Tanklöschfahrzeug mit 2500 Liter Wassertank und Mannschaftswagen.

Die Werkfeuerwehr arbeitet eng mit der Gemeindefeuerwehr Heiligengrabe zusammen.

Von MAZonline

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