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Ostprignitz-Ruppin Heiligengrabe: Haus Friede feierte Zehnjähriges
Lokales Ostprignitz-Ruppin Heiligengrabe: Haus Friede feierte Zehnjähriges
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04:28 11.06.2016
Pflegedienstleiter Axel Bohle und Schwester Dorothea sangen zur Gitarrenbegleitung. Quelle: Björn Wagener
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Heiligengrabe

Das Alten- und Pflegeheim „Haus Friede“ in Heiligengrabe feierte am Mittwochnachmittag auf den Tag genau sein zehnjähriges Bestehen. Pflegedienstleiter Axel Bohle erinnerte aus diesem Anlass an die umfangreichen Umbauten, die zuvor stattgefunden hatten, um das Haus zu dem zu machen, was es heute ist. Dabei hob er vor allem die Leistungen des damaligen Bundeswehr-Kommandanten Wolfgang Engel hervor, der „mit Truppenteilen anrückte“ und den Friedenshort und die Schwesternschaft tatkräftig dabei unterstützte, als es darum ging, die Räume vor dem Umbau freizuräumen und danach auch wieder dorthin zurückzuziehen.

16 Einzel- und vier Doppelzimmer

Heute verfüge das Haus Friede über 16 Einzel- und vier Doppelzimmer, in denen aktuell 23 Menschen wohnen. Damit ist das Haus bis auf einen Platz belegt. Durch die räumliche Struktur „können wir auch Ehepaaren beziehungsweise Familien die Möglichkeit bieten, ihren Lebensabend hier zu verbringen.“

Das Heim sei ursprünglich vor allem für die Diakonissenschaft gedacht gewesen. Da es aber immer weniger Diakonissen in Heiligengrabe gebe, stehe mehr Raum für Bewohner aus der Region zur Verfügung. Viele Menschen hätten seitdem die Gelegenheit genutzt, Angehörige im Haus Friede unterzubringen, sagte Bohle und verwies auf die Vorteile der kurzen Wege.

Auch soziale Betreuung

Einrichtungsleiter Stephan Drüen ergänzt, dass Wünsche nach Unterbringungsmöglichkeiten direkt angefragt werden könnten. Einen Großteil der Kosten trage die Pflegekasse. Die Rundumversorgung für die Bewohner beinhalte auch die soziale Betreuung. Drei Mitarbeiter kümmerten sich allein um Unterhaltung, Spiele oder Ausflüge. Zuwendung und Selbstbestimmung seien wichtige Grundsätze, denen sich das Haus verpflichtet fühle.

Unter den Gratulanten zum zehnjährigen Bestehen waren am Mittwoch neben Bürgermeister Holger Kippenhahn auch Kinder der örtlichen Kita „Haus der kleinen Strolche“, die ein musikalisches Programm brachten. Gut bei Stimme waren aber auch die Gäste, die sich mit einem Lied unter Anleitung von Schwester Dorothea für die vergangenen zehn Jahre bedankten. Natürlich gab es auch eine zünftige Geburtstagstorte.

Bewohner und Gäste genossen den entspannten Nachmittag bei herrlichem Sommerwetter, um gemeinsam ein paar schöne Stunden zu verbringen.

Von Björn Wagener

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