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Heiligengrabe: Mehr kleine Feuerwehrleute

Interesse geweckt Heiligengrabe: Mehr kleine Feuerwehrleute

Das Engagement bei der Feuerwehr gehört zu den wichtigsten Ehrenämtern überhaupt. Damit auch künftig Menschen da sind, die anderen in der Not helfen können, braucht es vor allem Nachwuchs. Die Jugendfeuerwehr in der Gemeinde Heiligengrabe hat eine erfreuliche Entwicklung genommen.

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Die Jugendfeuerwehr in der Gemeinde Heiligengrabe entwickelt sich positiv.

Quelle: Björn Wagener

Heiligengrabe. Eine positive Entwicklung sieht Christiane Hamelow, die stellvertretende Bürgermeisterin der Gemeinde Heiligengrabe, bei der Jugendfeuerwehr im Gemeindebereich. Seitdem sich Anne-Kathrin Fengler von der Gemeindeverwaltung um den Bereich Jugendfeuerwehr kümmert, habe die Zahl der jungen Aktiven bei der Jugendfeuerwehr merklich zugenommen. Gab es im Jahr 2014 „nur“ 40 Mitglieder, so seien es in diesem Jahr 57. Die Arbeitsgemeinschaft Feuerwehr an der Nadelbachgrundschule in Heiligengrabe habe sicher ebenfalls dazu beigetragen, dass sich seither so manches Kind für die Feuerwehr begeistern konnte, das sonst womöglich nicht erreicht worden wäre.

In der Gemeinde gibt es fünf Jugendfeuerwehren – in den Ortsteilen Heiligengrabe, Glienicke/Jabel, Maulbeerwalde, Königsberg und Blumenthal. Kinder können dort nicht nur Stück für Stück das Einmaleins der Feuerwehr erlernen, sondern unternehmen auch viel und haben gemeinsam Spaß. So stünden Kindertagsfeiern in allen fünf Jugendfeuerwehrgruppen auf dem Programm. Die Kinder würden darüber hinaus auch am Kreisjugendfeuerwehr-Zeltlager teilnehmen, das bereits regelmäßig seit einigen Jahren stattfindet. „Es ist auch vorgesehen, mit allen 57 Kindern eine große Fahrt im August zu veranstalten“, kündigt Christiane Hamelow an. Außerdem werden die Kinder und Jugendlichen beim Gemeindefeuerwehrtag im September dabei sein. Weihnachtsfeiern werde es ebenso geben.

Beim Nachbarn in Wittstock ist man ähnlich bemüht, Kinder und Jugendliche frühzeitig an die Feuerwehr heranzuführen. Dort gibt es seit Februar die Floriangruppe für Kinder ab sechs Jahren. Sie treffen sich jeweils in zweiwöchigem Abstand in der Feuerwache, um von Betreuerin Jennifer Dürkoop die Grundlagen des Feuerwehrwissens vermittelt zu bekommen. Das Ganze läuft äußerst erfolgreich. „Es gibt sogar eine Warteliste, auf der momentan sechs Kinder stehen“, sagt sie. Denn die Floriangruppe hat nur Platz für maximal zehn Kinder. Sie vergrößern zu wollen, brächte ein Betreuungsproblem mit sich.

Von Björn Wagener

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