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Heiligengrabe: Platz für Flüchtlinge

Flüchtlingsunterkünfte werden geschaffen Heiligengrabe: Platz für Flüchtlinge

In Heiligengrabe und Blumenthal können demnächst Flüchtlinge aufgenommen werden. Auf dem Klostergelände in Heiligengrabe wurden bereits Räumlichkeiten hergerichtet. In einem Wohnblock in der Straße der Einheit in Blumenthal laufen entsprechende Arbeiten.

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Das Kloster beherbergt demnächst Flüchtlinge.

Quelle: Christamaria Ruch

Heiligengrabe. An zwei Orten in der Gemeinde Heiligengrabe wird Wohnraum für weitere Flüchtlinge zur Verfügung gestellt. Das teilte Christiane Hamelow, die stellvertretende Bürgermeisterin, kürzlich den Mitgliedern des Ausschusses für Jugend, Kultur, Bildung und Sport mit. Es gehe dabei um Standorte in den Ortsteilen Heiligengrabe und Blumenthal.

Wohnungen auf dem Kloster-Areal

Die Unterkunft in Heiligengrabe befindet sich auf dem Areal des Kloster Stiftes. Die Flüchtlinge sollen in dortigen Gästewohnungen untergebracht werden. Die entsprechende bauliche Vorbereitung sei bereits erledigt worden. Das Domizil biete insgesamt 20 Personen Platz. „Dort sollen nach Möglichkeit Familien einziehen“, sagt Christiane Hamelow. Außerdem sei auch ein Personalstützpunkt für einen Sozialarbeiter geschaffen worden, der sich um die künftigen Bewohner kümmern wird. Wann das Haus bezogen wird, dazu gibt der Kreis noch keine konkrete Prognose ab. Nur soviel: „Der Einzug erfolgt sukzessive entsprechend der Bezugsfertigkeit und in Abhängigkeit der aktuellen Zuweisungen“, teilt dazu Kreis-Sprecherin Britta Avantario mit. Das gelte auch für den Sozialarbeiter. Außerdem werde ein Wachschutz eingesetzt. „Das ist bei unseren Wohnverbünden und Gemeinschaftsunterkünften grundsätzlich der Fall“, so Britta Avantario weiter.

Wohnblock in Blumenthal wird hergerichtet

Darüber hinaus seien in Blumenthal fünf Wohnungen für Flüchtlinge vom Landkreis angemietet worden – und zwar in einem Neubau in der Straße der Einheit 18, 21 und 31, der sich in privater Hand befinde. „Diese Wohnungen werden dort zurzeit entsprechend ausgestattet“, teilt Christiane Hamelow weiter mit. Sie sollen künftig insgesamt 28 Personen Platz bieten.

Noch ist die Anzahl der Flüchtlinge in der Gemeinde Heiligengrabe überschaubar. Lediglich fünf lebten bereits seit längerer Zeit in Jabel. Zum Vergleich: in Wittstock seien es aktuell 71 und im gesamten Landkreis Ostprignitz-Ruppin 1158. Weitere Unterbringungsmöglichkeiten würden nicht gebraucht. „Es stehen genügend Kapazitäten zur Verfügung“, sagt Britta Avantario.

Info-Veranstaltung am 14. Juni in Wittstock

Wer sich ein umfassendes Bild über die aktuelle Flüchtlingssituation im Landkreis Ostprignitz-Ruppin machen will, hat am Dienstag, 14. Juni, Gelegenheit dazu. Dann findet ab 18 Uhr im großen Saal des Wittstocker Rathauses eine offene und moderierte Gesprächsrunde statt, bei der auch Flüchtlinge zu Wort kommen und von ihren bisherigen Erfahrungen in Wittstock berichten werden.

Von Björn Wagener

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