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Heiligengrabe Eine Tour für die ganze Familie
Lokales Ostprignitz-Ruppin Heiligengrabe Eine Tour für die ganze Familie
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18:23 30.05.2018
Die Radler 2017 auf der ersten Etappe am Elbdeich bei Lütkenwisch. Quelle: Foto: Bernd Atzenroth
Heiligengrabe

Auf geht’s: Wenn am Donnerstag um 10 Uhr auf dem Gutshof in Heiligengrabe der Startschuss zur Tour de Prignitz fällt, dann freut sich die ganze Region wieder auf die bunten und langgezogenen Radlerfelder, auf warmherzige Empfänge und die tolle, einmalige Tourstimmung, die man auf Etappen von in der Regel gut 50 Kilometer Länge intensiv erleben kann.

Doch allein die Tatsache, dass die Tour bei ihrer 21. Auflage erstmals an einem Donnerstag startet, besagt, dass einiges anders ist und sich nach zwei Jahrzehnten etwas am Konzept geändert hat. Die Tour de Prignitz wird im Jahr 2018 kürzer und kompakter sein und nur noch vier statt sechs Tage dauern. Dafür wird sie sehr viel familienfreundlicher werden, denn die Radler sind über das Wochenende unterwegs. Somit können jetzt auch viele mitmachen, die das aufgrund ihrer Arbeit bislang nicht konnten.

Jury wählte Etappenorte aus

Neu war das Auswahlverfahren für die Teilnehmerstädte. Sie konnten sich erstmals bei den Veranstaltern, der MAZ und Antenne Brandenburg, bewerben. Eine Jury entschied dann, dass Wusterhausen, Wittenberge, Bad Wilsnack und Meyenburg die Radler empfangen und sich dabei von ihrer besten Seite zeigen werden.

Den klassischen Tourjackpot gibt es dafür nicht mehr. Das heißt, die Teilnehmerstädte wetteifern nicht mehr wie bisher um die Tourprämie für den Sieger, sondern jede Stadt, die dabei ist, darf sich so oder so über 1000 Euro freuen. Für die Pausenorte Jabel, Bendelin, Spiegelhagen und Kuhbier gibt es jeweils 250 Euro. Geblieben ist von den Spielen am Ziel noch ein lustiges Bürgermeisterradeln.

Start der Tour de Prignitz 2016 in Wusterhausen, wo das Feld am Donnerstag am Ende der 1. Etappe 2018 ankommen wird. Quelle: André Reichel

Eine Art Hauptpreis gibt es trotzdem: Das große Familienfest zum Abschluss der Tour. Dieses Fest wird am Sonntag, 3. Juni, schon ab 12 Uhr in Meyenburg steigen. Die fünfmalige Siegerstadt überzeugte die Jury mit ihrem Wild-West-Konzept für den Empfang der Radler. Aufs Rad steigen müssen die Meyenburger aber nicht – es sei denn, sie wollen für eine andere Stadt fahren oder sogar die gesamte Rundfahrt genießen.

Kein Rundkurs mehr

Zwar beginnt die Tour de Prignitz in Heiligengrabe beim Toursieger 2017, doch wird es in Heiligengrabe keine Etappen- oder Abschlussparty geben. Und so geht es weiter: Wer das Familienfest ausrichtet, wird im Folgejahr dann Startstadt der Tour de Prignitz sein, aber keine Party ausrichten. Es wird also bei der Strecke künftig auch keinen Rundkurs mehr geben.

Was bleiben wird, ist das gemütliche Radfahren durch die wunderschöne Prignitzer Landschaft und eben dieses einmalige Tourgefühl. Radeln auch Sie mit, ob eine, mehrere oder gleich alle Etappen. Wir freuen uns auf Sie!

Von Bernd Atzenroth

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