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Heiligengrabe Ein neues Heim für die Feuerwehr
Lokales Ostprignitz-Ruppin Heiligengrabe Ein neues Heim für die Feuerwehr
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13:42 08.11.2018
Große Freude in Zaatzke: Gemeindewehrführer Mathias Jennrich mit dem Fördermittel-Scheck, den Staatssekretärin Katrin Lange überreichte. Quelle: Björn Wagener
Zaatzke

In Zaatzke wird ein neues Feuerwehrgerätehaus gebaut. Für dieses Projekt übergab Innenstaatssekretärin Katrin Lange am Donnerstag vor Ort einen Fördermittel-Scheck in Höhe von 445.500 Euro. Dieser Betrag kommt aus dem Kommunalen Infrastrukturprogramm (KIP) des Landes und sorgt zusammen mit einem Eigenanteil der Gemeinde Heiligengrabe in Höhe von 404.500 Euro dafür, dass das Projekt finanziell ermöglicht wird.

Bedingungen verbessern sich

Das neue Haus entsteht in der Straße Zu den Elsen, im Bereich hinter dem jetzigen Feuerwehrgerätehaus und der Kita

So soll das neue Haus einmal aussehen. Quelle: Björn Wagener

Gänseblümchen. Es wird zwei Fahrzeugen Platz bieten und über einen Schulungsraum verfügen. Damit können die Fahrzeuge der Feuerwehreinheit Glienicke – dazu gehören ein Tanklöschfahrzeug (TLF) und ein Gerätewagen für die technische Hilfeleistung – künftig zentral an einem Ort untergebracht werden, was zurzeit nicht möglich ist.

Der Einheit in Glienicke gehören 20 aktive Feuerwehrleute an, darunter ein Zugführer, zwei Gruppenführer und acht Atemschutzgeräteträger. Zu dem Standort werden auch die Orte Zaatzke und Jabel gezählt. Außerdem ist die Glienicker Einheit im 5. Waldbrandzug des Landkreises Ostprignitz-Ruppin organisiert. Denn das Tanklöschfahrzeug verfügt über stattliche 5000 Liter Löschwasser.

Schlagkräftige Einheit

Damit gilt die Feuerwehr im Raum Zaatzke als schlagkräftig und „taktisch sehr wertvoll. Sie ist eine unverzichtbare, feste Größe bei jeglichen Einsatzszenarien“, wie Bürgermeister Holger Kippenhahn sagt.

Er begrüßte am Donnerstag neben Katrin Lange auch Kreisbrandmeister Wolfgang Hohenwald, Gemeindewehrführer Mathias Jennrich, dessen Stellvertreter Mario Jennrich und Andreas Mäder, den stellvertretenden Glienicker Einheitsführer Ronny Janzen, Hans-Heinrich Grünhagen als Vorsitzenden der Gemeindevertretung und Ortsvorsteherin Jaqueline Türk.

Kinder aus der Kita Gänseblümchen eröffneten die Fördermittelübergabe mit herbstlichen Liedern. „Wir sind sehr glücklich, dass wir diesen Akt hier heute vollziehen können. Eigentlich dachten wir, wir hätten schon vor einem Jahr an dieser Stelle stehen können“, sagte Holger Kippenhahn und spielte damit auf den langwierigen Prozess an, der dem Bauprojekt vorangegangen war.

Viele Bereiche im Blick

Grundlage, dass jetzt 850.000 Euro investiert werden, sei der Gefahrenabwehrbedarfsplan für die Gemeinde, der festlege, dass es

Die Kita-Kinder sangen herbstliche Lieder. Quelle: Björn Wagener

diesen neuen Standort braucht, so Kippenhahn. Katrin Lange sagte, dass die Landesregierung ein Maßnahmepaket beschlossen habe, das eine ganze Reihe von Feuerwehr-Themen bündelt. Da gehe es um die Schaffung dezentraler Ausbildungsplätze, die gesetzliche Einführung der Kinderfeuerwehr oder die Regelung der Hinterbliebenenversorgung. Das Land habe im vergangenen Jahr in Brandenburg 15 Millionen und in diesem weitere 20 Millionen Euro für Feuerwehrgerätehäuser zur Verfügung gestellt. Zudem seien noch Abstimmungen mit den Kreisbrandmeistern zu Bedarfen und strategischen Fragen vorgesehen.

Ein Stück vom Kuchen

„Ich bin froh, dass auch Wehren, die keine Stützpunktfeuerwehren sind, etwas von diesem Kuchen abbekommen“, sagte Kreisbrandmeister Wolfgang Hohenwald in Zaatzke. Die öffentliche Übergabe der Fördermittel sah er ebenfalls sehr positiv, da sie auf die Feuerwehr als „größtes Ehrenamt“ aufmerksam mache.

Mathias Jennrich und Andreas Mäder stimmten darin überein, dass es künftig darauf ankomme, das Haus dauerhaft mit Leben zu füllen. Beide hoffen, dass die Feuerwehr weitere aktive Mitstreiter gewinnen kann und dabei auch das künftige Haus positive Impulse setzen kann.

Baubeginn soll im Frühjahr 2019 sein. Die Bauzeit werde voraussichtlich etwa ein halbes Jahr betragen.

Das vorhandene Gerätehaus in Zaatzke soll dann für andere Zwecke zur Verfügung stehen, etwa für Veranstaltungen oder Sitzungen.

Von Björn Wagener

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