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Heiligengrabe Sorge um die Sicherheit der Kinder
Lokales Ostprignitz-Ruppin Heiligengrabe Sorge um die Sicherheit der Kinder
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00:21 16.07.2018
Hier hätte Tobias Bröcker gern den Überweg gesehen. Quelle: Björn Wagener
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Jabel

Jabels Ortsvorsteher Tobias Bröcker sieht die Sicherheit – vor allem der Kinder – im Dorf gefährdet. Denn die müssen die viel befahrene Kreisstraße überqueren, wenn sie zu ihrem schönen neuen Spielplatz gelangen wollen, der sich auf der anderen Seite der Straße befindet.

Doch für Tobias Bröcker ist es nicht nur der starke Verkehr auf der Straße, der ihm Sorge bereitet.

Berg und Kurve verschärfen die Situation

Auch die örtlichen Gegebenheiten kämen aus seiner Sicht noch erschwerend hinzu. Denn in Richtung Glienicke zieht sich die Straße über einen Berg; und in Richtung Wittstock ist es eine nahe Kurve, die die Übersicht schwieriger macht. Hinzu komme, dass die Straße glatt asphaltiert ist, also auch mal dazu verleite, etwas schneller unterwegs zu sein. Da Kinder herannahende Fahrzeuge ohnehin schlechter einschätzen könnten, sei die Gefahr sehr hoch, dass dort einmal jemand zu Schaden kommen könnte, vermutet er. Die Tatsache, dass ab Montag durch die Kreisel-Baustelle an der Landesstraße 15 in Wittstock wieder die Umleitung zeitweise durch Jabel geführt wird, mache es nicht besser.

Ob ein Fußgängerüberweg gebaut werden kann, darüber entscheidet die Straßenverkehrsbehörde des Kreises. Sie lehnte dieses Ansinnen aber bereits ab. Grundlage sei eine Verkehrszählung am Knotenpunkt und eine Auswertung des Unfallgeschehens gewesen, heißt es von dort. „Die vorliegenden Verkehrsstärken rechtfertigen keine Anordnung eines Fußgängerüberwegs. Auch das Unfallgeschehen ist unauffällig“, heißt es. Selbst wenn die Verkehrsstärke erreicht würde, um das zu ändern, fehlten die nötigen baulichen Gegebenheiten.

Tempo 30 als Alternative

Als Alternative sei eine zeitlich begrenzte Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 30 angeboten worden, worauf bisher aber noch nicht reagiert worden sei. Tobias Bröcker würde dieses Angebot gern annehmen. Ihm sei zwar klar, dass das längst nicht die Wirkung erziele wie ein Fußgängerüberweg. „Aber es wäre ein Schritt in die richtige Richtung.“

Von Björn Wagener

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