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Heiligengrabe Heiligengrabe damals und heute
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08:28 04.08.2018
Heiligengrabe damals und heute: Die MAZ hat historische Ansichten neue gegenübergestellt – vom selben Standort aufgenommen. Quelle: Andreas Hahn/Christamaria Ruch
Heiligengrabe

Für Aufnahmen aus alter Zeit stand Heiligengrabe unzählige Male vor der Kamera. Andreas Hahn aus Heiligengrabe sammelt seit 24 Jahren historische und aktuelle Ansichtskarten und öffnete schon mehrfach sein Archiv für die Berichterstattung in der MAZ. Ansichtskarten kamen ab 1890 in Umlauf. 300 Exemplare aus Heiligengrabe befinden sich in Hahns Sammlung. Davon zeigen allein 240 Stück das Kloster Stift. Weitere 60 Postkarten zeigen Ansichten vom Dorf Techow, das seit 1928 Heiligengrabe heißt.

Die MAZ-Serie zeigt anhand historischer Ansichten und neuer Aufnahmen, wie sich Städte und Gemeinden der Region verändert haben. Oder mancherorts auch nicht.

Das Kloster Stift zum Heiligengrabe wurde 1287 von Markgraf Otto IV gegründet und zwei Jahre später auf seine Veranlassung von zwölf Nonnen des Zisterzienserinnenklosters Neuendorf (Sachsen-Anhalt) bezogen. Eine Ansichtskarte von der Stiftskirche aus dem Jahre 1913 zeigt noch einen Turm an der Kirche. 1914 wurde dieser abgetragen und später als freistehender Holzturm gebaut. Dann entstand der Stufengiebel an der Westseite der Kirche. Heute verdecken Gehölzbestände den Blick zur Heiliggrabkapelle. 1996 gründeten zwei Stiftsdamen einen neuen Konvent. Tagungen oder Konzerte locken die Besucher. Das Standesamt der Gemeinde Heiligengrabe hat im Kloster seit 2008 ein Trauzimmer. Gut zwei Drittel der jährlichen Hochzeiten werden dort geschlossen.

Von Christamaria Ruch

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