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Heiligengrabe Initiative „Kids for Champions“ lockte das zehnte Mal nach Grabow
Lokales Ostprignitz-Ruppin Heiligengrabe Initiative „Kids for Champions“ lockte das zehnte Mal nach Grabow
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00:18 11.07.2018
Schon beim Erwärmen sind Geschicklichkeit und Wendigkeit gefragt. Quelle: Christamaria Ruch
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Grabow

„Das Fußballcamp „Kids for Champions“ gehört zu den größten Camps in Norddeutschland“, sagt Holger Steinhauer vom Sportverein (SV) Blumenthal/Grabow. Bereits zum zehnten Mal verwandelte sich das Gelände vom Vereins-, Freizeit- und Kulturzentrum in Grabow für drei Tage in eine Fußballhochburg. Von Freitagnachmittag bis Sonntag trainierten dort 111 Nachwuchsfußballer.

Holger Steinhauer ist der Mann der ersten Stunde. Er organisiert seit 2009 Jahr für Jahr dieses Fußballcamp. „Ich bin nach wie vor erstaunt über diesen großen Zuspruch, wir machen das immer am ersten Ferienwochenende und das ist ein guter Auftakt in die Sommerferien“, sagt er.

15 Trainer betreuen den Nachwuchs

Für fußballbegeisterte Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 15 Jahre ist das Camp gedacht. „Sie kommen aus der Prignitz, Ostprignitz-Ruppin, Berlin oder Potsdam“, sagt Steinhauer mit Blick in die Anmeldelisten. Am Freitagnachmittag stehen die Fußballfans erst einmal Schlange und melden sich im Akkord an.

Jede Gruppe hat einen Trainer. Quelle: Christamaria Ruch

Neben fünf Trainern der Fußballschule Frank Elser „Kids for Champions“ aus Remagen (Rheinland-Pfalz) mischen in bewährter Weise zehn Trainer vom Gastgeberverein mit. Christopher Breuer ist erstmals Cheftrainer. Der 27-Jährige mit der C-Lizenz spielt seit 24 Jahren Fußball und engagiert sich seit sieben Jahren bei der Fußballschule in Remagen.

Champions in jeder Altersgruppe gekürt

„Ich bin jetzt zum zweiten Mal hier in Grabow und leite das Camp erstmals“, sagt er. 111 Nachwuchsfußballer in einem Camp sind auch für ihn eine Herausforderung. „Aber mit klaren Ansagen und einem strukturierten Ablauf ist das kein Problem. Der Spaß am Fußball steht immer im Vordergrund, das klappt einwandfrei“, sagte er.

Christopher Breuer (vorn) leitet erstmals als Cheftrainer das Camp. Quelle: Christamaria Ruch

Im Stationsbetrieb durchlaufen die Spieler in neun Altersgruppen das Camp: Schusskraft, Wendigkeit, Dribbling oder Jonglieren gehören dazu. „Der Dribblingparcours ist immer anspruchsvoll“, sagt Holger Steinhauer. Erstmals stand nun das Jonglieren auf dem Programm. „Wir küren am Ende in jeder Altersgruppe die Champions, der kleinste und jüngste Spieler hat damit die gleichen Voraussetzungen zum Erfolg wie der älteste und größte Spieler“, sagt Christopher Breuer.

Schwierigkeit wird nach und nach gesteigert

Schon trommelt das Trainerteam die Kicker zum Aufwärmen auf das Spielfeld. Koordination, Schnelligkeit und Ausdauer sind gefragt. Mit klassischen Liegestützen, Dehnübungen bis hin zum Jonglieren reicht die Palette. „Den Ball hochwerfen, einmal klatschen und dann wieder auffangen“, ruft Breuer über den Platz. Dann steigert er Tempo und Schwierigkeit, bis am Ende die Bälle immer höher fliegen, zweimal geklatscht wird und sich jeder dreht, bevor der Ball aufgefangen wird.

„Der positive Effekt ist, dass sich viele Spieler aus den Vereinen und dem Spielalltag kennen, und hier immer eine freundschaftliche Atmosphäre herrscht“, sagt Holger Steinhauer. Auch Christian Groth gehört zu den Trainern vom SV Blumenthal/Grabow. „Ich bin das neunte Mal dabei, es ist schön zu sehen, wie sich die Spieler über die Jahre menschlich und sportlich entwickeln“, sagt er.

Ein wenig Trost bei Heimweh

Denn gut zwei Drittel der Campbesucher sind Wiederholungstäter und kommen jedes Jahr nach Grabow. „Ich schaue mir hier auch immer neue Übungen ab, um sie dann beim wöchentlichen Training im Verein anzuwenden“, so Groth. Er trainiert die E-Junioren. Doch auch die vier Campmamas gehören zum Erfolgsrezept.

Alle 111 Spieler, die 15 Trainer und weiteren Akteure starten zum Auftakt mit einem Gruppenbild in das Fußballcamp. Quelle: Christamaria Ruch

Stefanie Hill, Ilka Krause und Verona Groth sind zum neunten Mal dabei und Daniela Steinhauer von Beginn an. „Wir trösten auch mal bei Heimweh, bereiten das Essen vor und sind ein eingespieltes Team, das macht Spaß“, sagte Daniela Steinhauer.

Von Christamaria Ruch

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