Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Heiligengrabe Weg für die Landwirtschaft frisch saniert
Lokales Ostprignitz-Ruppin Heiligengrabe Weg für die Landwirtschaft frisch saniert
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:44 13.03.2019
Freigabe des sanierten Weges zwischen Wernikow und Zaatzke: Burkhard Schultz, Birgit Frömer, Holger Kippenhahn und Silvia Magdanz (v.l.). Quelle: Björn Wagener
Wernikow

Der landwirtschaftliche Weg von Wernikow nach Zaatzke ist jetzt auf einer Länge von 986 Metern saniert worden. Die Strecke beginnt kurz vor dem Ortseingang von Wernikow. Dort wurde am Mittwoch das obligatorische Band durchgeschnitten und der Weg damit freigegeben.

Mit dabei waren Burkhard Schultz, Vorstandsvorsitzender der Teilnehmergemeinschaft im Bodenordnungsverfahren Wernikow; Holger Kippenhahn, Bürgermeister der Gemeinde Heiligengrabe; Arno Beck vom dortigen Bauamt; Gisbert Fritsche von der beauftragten Baufirma; Birgit Frömer vom Landesamt für ländliche Entwicklung Landwirtschaft und Flurneuordnung sowie Bauleiterin Silvia Magdanz vom Verband für Landentwicklung und Flurneuordnung in Brandenburg.

Schwieriger Baugrund

Ermöglicht werden konnte das Projekt mit Hilfe des Bodenordnungsverfahrens Wernikow. Insgesamt wurden gut 460.000 Euro investiert. Dafür wurde der Kolonnenweg in etwas erhöhter Position hergestellt. Der feuchte Baugrund wegen des nahen Grabens sei schwierig gewesen, hieß es am Mittwoch. Genutzt werden darf der Weg nur von landwirtschaftlichen Fahrzeugen.

Das Bodenordnungsverfahren wurde 2009 in Wernikow eingeleitet. Es soll landwirtschaftliche Flächen neu ordnen und besser zugänglich machen. Vor allem der Bau der Autobahn 19 in den 1970er Jahren, aber auch Meliorationsarbeiten hätten zur Folge gehabt, dass Nutzflächen zerschnitten wurden und deshalb neu geordnet werden müssen, wie Burkhard Schultz sagt. „Ziel ist es, dass jeder Eigentümer Zugang zu seinem Flurstück erhält.“

Das Verfahrensgebiet ist 1822 Hektar groß und liegt rings um die Dörfer und Ortslagen Wernikow, Neu-Biesen, Biesen, Jabel, Glienicke, Zaatzke, Eichenfelde und Heinrichsdorf. Zu dieser gesamten Fläche gehören 1754 Flurstücke Acker- und Grünland, die sich auf 286 Eigentümer verteilen.

1,6 Millionen Euro investiert

Insgesamt 1,6 Millionen Euro seien in den vergangenen zehn Jahren investiert worden. Meist wurden damit Wege ertüchtigt, Entwässerungsleitungen erneuert oder Brücken und Durchlässe saniert.

Etwa 70 Prozent der Ausgaben seien über Fördermittel gestemmt worden. Die Teilnehmergemeinschaft und die Gemeinde Heiligengrabe gaben ebenfalls Geld dazu.

Mit der Übergabe des erneuerten Plattenweges von Wernikow nach Zaatzke sei der Ausbau der Infrastruktur nun abgeschlossen. Jetzt gehe es um die Zuteilung der Flächen. Flurstücke sollen möglichst zusammengelegt und so vergrößert werden, sagt Burkhard Schultz.

Von Björn Wagener

Seit mehr als zehn Jahren steht die marode Dorfstraße in Königsberg auf der Prioritätenliste der Gemeinde Heiligengrabe. Bis heute warten die Einwohner vergeblich auf Verbesserungen. Sie machten ihrem Ärger nun Luft.

13.03.2019

Die Gemeinde Heiligengrabe gehört zu den finanzkräftigsten Kommunen im Land Brandenburg. Das klingt gut, hat aber auch Schattenseiten. Kämmerin Heike Manke kennt sie.

11.03.2019

Die Mini-Bibliotheken in der Gemeinde Heiligengrabe sind ein Tauschmarkt für gebrauchte Bücher. Doch mitunter müssen die ausrangierten Telefonzellen mehr verkraften als sie können.

14.03.2019