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Heiligengrabe Stärker an Berlin anlehnen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Heiligengrabe Stärker an Berlin anlehnen
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00:34 21.05.2018
In Papenbruch steht die neue Bank mit Tisch am Ortsausgang in Richtung Wittstock, direkt neben der mit Graffiti aufgepepptem Trafostation. Quelle: Christamaria Ruch
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Heiligengrabe

Die Gemeinde Heiligengrabe lehnt sich nun stärker an Berlin an. Denn sechs nagelneue Bänke vom Typ „Berlin mit Lehne“ werden derzeit in fünf Ortsteilen auf Grundstücken der Gemeinde aufgestellt. Sie finanziert das Vorhaben aus dem Haushalt und stellt dafür 2200 Euro bereit.

Zwischen Blumenthal und Dahlhausen stehen entlang des Radweges zwei dieser Bänke. Neben der Bücherzelle in Grabow befindet sich ebenfalls ein Sitzmöbel.

Entspannung für Wanderer und Radler

Auch am Schwarzen Weg in Königsberg können sich Wanderer oder Radfahrer entspannt zurücklehnen. In Papenbruch steht die neue Bank am Ortsausgang in Richtung Wittstock, direkt neben der mit Graffiti aufgepepptem Trafostation. Sowohl in Papenbruch als auch in Jabel, wo im Zuge der Spielplatzerweiterung im Herbst vergangenen Jahres bereits eine baugleiche Bank aufgestellt wurde, gehört jeweils noch ein Tisch zur Bank.

In Kürze wird in Herzsprung im Kurvenbereich zur Bundesautobahn ebenfalls eine Sitzgelegenheit diesen Typs aufgestellt.

„Die Gemeinde hat im vergangenen Jahr beschlossen, zukünftig nur noch Bänke vom baugleichen Typ aufzustellen“, sagte Christian Duchrau von der Bauverwaltung. Diese Entscheidung kam auch vor dem Hintergrund zustande, im Falle von Reparaturen nur noch bei einem Händler Ersatzteile bestellen zu müssen.

„Die Bänke bestehen aus Fertigbetonteilen und die Sitzflächen und Lehnen aus robusten Holz. „Dabei handelt es sich um kesseldruckimprägnierte Douglasie. Dieses Holz ist langlebig“, sagte Christian Duchrau.

Ulrike Stasch, Vorsitzende vom Seniorenbeirat der Gemeinde Heiligengrabe. Quelle: Christamaria Ruch

Mitarbeiter vom Bauhof der Gemeinde hatten in den vergangenen Jahren in Eigenregie Bänke aus Eichenholz gefertigt und an mehreren Standorten aufgestellt.

Seniorenbeirat wünschte sich die Bänke

Dazu gehörten auch der Schwarze Weg in Königsberg sowie die Strecke zwischen Blumenthal und Dahlhausen. „Der Seniorenbeirat der Gemeinde war an uns herangetreten und bat darum, an diesen Stellen die Bänke auszutauschen. Denn für die Senioren sind die Sitzhöhen zu niedrig“, sagte Christian Duchrau.

Die Gemeinde folgte dieser Bitte und tauschte die entsprechenden Bänke aus. Die Eichenbänke kommen nun anderen Ortsteilen zugute. Ulrike Stasch aus Dahlhausen steht dem Seniorenbeirat vor; im Februar sprach sich das Gremium für die neuen Bänke an den genannten Standorten aus. Die Umsetzung der Wünsche zeigt, dass die Gemeinde Empfehlungen aus den Reihen des Seniorenbeirats ernst nimmt.

Von Christamaria Ruch

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