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Heiligengrabe Waldjugendspiele am Naturlernpfad
Lokales Ostprignitz-Ruppin Heiligengrabe Waldjugendspiele am Naturlernpfad
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12:57 29.06.2018
An den Stationen mussten die Kinder Wissen und Geschicklichkeit beweisen. Quelle: privat
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Heiligengrabe

Der Wald war am Donnerstag ein Stück weit in Kinderhand. Denn da fanden am Naturlernpfad „Rote Brücke“ in Heiligengrabe die Waldjugendspiele statt, organisiert von der Oberförsterei Neustadt. Reinhard Helm, der Leiter des Reviers Königsberg, führte die Kinder durch den Tag. Unterstützt wurde er von der Forstbetriebsgemeinschaft Hohe Heide sowie dem ehemaligen Leiter des Revieres Heiligengrabe, Mathias Schuran.

Gruppen bekamen Tiernamen

Mit von der Partie waren 61 Schüler der Klassen 1 bis 3 der örtlichen Nadelbachgrundschule. Gegen 8.45 Uhr ging es los. Die Schüler wurden zunächst in Gruppen mit jeweils sechs bis sieben Kindern aus verschiedenen Klassenstufen aufgeteilt. Jede Gruppe bekam einen heimischen Tiernamen und hatte zehn Stationen zu durchlaufen. So machten sich also die „Damhirsche“, „Dachse“, „Fischotter“, „Rehböcke“, „Wildschweine“ und andere auf den Weg.

Wissen und Geschicklichkeit

An den Stationen wurde Wissen über den Wald abgefragt, oder es musste Ausdauer, Geschicklichkeit und Teamgeist bewiesen werden, um die Aufgaben zu bewältigen. „Mit viel Elan und Begeisterung nahmen die Schüler das Ganze in Angriff“, sagt Angela Fischer, Funktionsförsterin in der Oberförsterei Neustadt.

Bei der Station „Fressen und gefressen werden“ sollten die Schüler aus Bildern Nahrungsketten zusammenstellen. Je länger die Kette war, desto mehr Punkte gab es für das Team. Weitere Stationen waren unter anderem „Sonnenwanderung“, „Tierspuren“, „Pilzwelt“, „Baumwissen“ und „Tierweitsprung“.

Nicht ohne das Bonbonpapier

Nicht ohne Grund bekam jedes Kind zu Beginn der Waldjugendspiele ein Bonbon geschenkt. Wer an der letzten Station des Tages sein Bonbonpapier nicht mehr vorweisen konnte, bekam Punktabzug. Vier Kinder waren davon betroffen.

Eltern sorgten für die Verpflegung

Für die Verpflegung an dem Vormittag sorgten die Eltern. Gegen 11 Uhr fanden sich alle Schüler und Mitstreiter wieder am Ausgangspunkt ein. Auf dem abendlichen Sommerfest am Schulgelände wurde die Waldrallye im Beisein der Eltern und anderer Schüler ausgewertet.

Zum „Biber des Tages“ für besondere Geschicklichkeit, wurde Levin Diemeyer gekürt und zum „Dachs des Tages“ für besonderen Eifer Hanna Icak und Lukas Schütte. Sie konnten sich jeweils über ein Waldbasecap freuen.

Die „Marderhunde“ siegten

Den 1. Platz mit 141 von 200 möglichen Punkten errang die Gruppe „Marderhund“. Jedes Kind dieser Gruppe erhielt als Preis eine Kette mit einem Rehbockgehörn und einen Holzstift des Landesbetriebes Forst Brandenburg überreicht. Außerdem gab es verdienten Beifall von den anderen Teilnehmern der Waldjugendspiele.

„Die Würdigung der Besten spornt sicher den ein oder anderen Schüler fürs kommende Jahr an. Für alle Beteiligten war es ein sehr schöner Vormittag. Die Stationsbetreuer lobten die sehr gute Disziplin der Schüler“, so Angela Fischer.

Von MAZ

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