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Heilwirkung der Kräuter

Alt Daber Heilwirkung der Kräuter

Jetzt im Oktober können Blüten, Blätter sowie die Wurzeln des Löwenzahns geerntet werden. Die Wittstocker Kräuterexpertin Barbara Sommerfeld erntet in ihrem Oktober-Kurs Pflanzen und vermittelt Kenntnisse zur Pusteblume.

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Löwenzahn – ein Kraut für alle Fälle.

Quelle: Peter Geisler

Wittstock. Auf fast allen Wiesen steht er und nur wenige Menschen wissen, dass er eine vorzügliche Heil- und Küchenpflanze ist. Schon kleine Kinder kennen den gelb blühenden Löwenzahn und freuen sich an den lustigen Pusteblumen. Auch jetzt im Oktober können noch Blüten und Blätter sowie die Wurzeln geerntet werden.

„Wegen seines massenhaften Vorkommens ist die Pflanze bei vielen Menschen als Unkraut verschrien“, sagt die Wittstocker Kräuterexpertin Barbara Sommerfeld. „Doch der Löwenzahn ist ein hervorragendes Heilkraut, denn es enthält viele für die menschliche Gesundheit wichtigen Inhaltsstoffe. Vor allem wirkt es blutreinigend und wird bei Stoffwechselerkrankungen empfohlen.“

Heilwirkung der Kräuter

Dass das Wissen um die Heilwirkung der Kräuter und die alten Traditionen so in Vergessenheit geraten ist, sieht Barbara Sommerfeld als sehr bedauerlich an. „Warum sind die Menschen früher auch in Notzeiten organisch gesund geblieben? Weil sie solche Pflanzen zu nutzen wussten, die viel mehr Inhaltsstoffe enthalten als unsere modernen Lebensmittel.“

Barbara Sommerfeld will den Menschen in puncto Kräuterwissen wieder auf die Sprünge helfen. Deshalb veranstaltet sie in regelmäßigen Abständen Kräuterkurse. Am 30. Oktober steht der Löwenzahn im Mittelpunkt.

Viele Wurzeln sind essbar

„Ende Oktober war es üblich, den Sommer zu verabschieden und dem ganz besonderen Dank an die Natur für die reiche Ernte Ausdruck zu verleihen“, sagt sie. „Die kalte, karge Jahreszeit stand bevor. Nun galt es nur noch, das ,Unterirdische’, die Wurzeln zu ernten, die in der Küche und in der Heilkunde ihre Dienste taten.“

Auch bei ihrem nächsten Kräuterkurs in Alt Daber werden die Teilnehmer zur Schippe greifen und nach Wurzeln graben. „Viele Wurzeln sind essbar und können noch bis Ende November genutzt werden. Dann gehört alles Mutter Erde“, sagt Barbara Sommerfeld.

Gemeinsam fertigen die Kräuterfans ein Amulett

Am Tag vor Halloween erfahren die Teilnehmer auch, was es mit diesem Tag – dessen Name sich auf den Abend vor Allerheiligen bezieht – auf sich hat. „Tradition und Brauchtum zum Ursprung von Halloween sollen den Nachmittag interessant gestalten und wir werden einen Ausblick auf den Martinstag wagen.“ Gemeinsam fertigen die Kräuterfans ein Amulett aus Löwenzahn.

Hinweis: Der Kräuternachmittag beginnt um 14.30 Uhr im Daber-Turm. Interessenten können sich unter Tel.  03394/44 02 03 anmelden.

Von Cornelia Felsch

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