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Ostprignitz-Ruppin Heimatverein erinnert an Heimatdichter
Lokales Ostprignitz-Ruppin Heimatverein erinnert an Heimatdichter
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10:48 27.02.2018
Angela Städeke-Karavidaj und Helmut Wagner vom Heimatverein bereiten die neue Ausstellung über den Heimatdichter Ernst Stadtkus vor. Quelle: Alexander Beckmann
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Kyritz

Mit seiner neuesten Ausstellung will der „Historische Heimat-verein für Kyritz und die Ostprignitz“ ab März einem Rehfelder ein Denkmal setzen: dem vor allem als Heimatdichter bekannten Ernst Stadtkus (1905 bis 1987). „Wir spannen den Bogen einfach so weit, dass wir Stadtkus auch mit in die berühmten Kyritzer Bürger einordnen würden“, sagt Vize-Vereinsvorsitzende Angela Städeke-Karavidaj. „Wir hätten es gern schon letztes Jahr gemacht. Da war sein 30. Todestag. Aber durch das Stadtfest und unseren Umzug sind wir einfach nicht dazu gekommen.“

Ausstellungsmacher als Forscher

Wenn schon, dann wollte man es richtig machen. „Wir haben sehr viel recherchiert, um noch tiefer in sein Leben einzutauchen“, erzählt Angela Städeke-Karavidaj. Dass Stadtkus’ Familie aus Pladden stammte, war beispielsweise bekannt. Aber wo liegt das eigentlich? Im einstigen Ostpreußen, heute Russland, in der Gegend um Kaliningrad (Königsberg). Die Eltern des späteren Heimatdichters verließen die Gegend einst und lernten sich später in Kyritz kennen.

„Wir haben wirklich Sachen von ihm gefunden, die wenig bekannt sind.“ Angela Städeke-Karavidaj dankt in dem Zusammenhang besonders Annemarie Ostermeier, Erika Drotbohm und Christine Stadtkus für die Unterstützung. So könne man jetzt beispielsweise das Original-Manuskript von Stadtkus’ Kinderbuch „Stoppelhopser“ ausstellen und kaum bekannte Liebesgedichte des Autoren. „Wir haben auch entdeckt, dass er als Fotograf tätig war. Wir wollen Fotos zeigen und, dass er eben mehr war als nur der Heimatdichter.“

Zwei Lesungen aus dem Werk des Autoren

Die Ausstellung soll am Donnerstag, dem 8. März, um 17 Uhr im Haus des Heimatvereins in der Johann-Sebastian-Bach-Straße 6 eröffnet werden. In zwei Lesungen wird das Werk von Ernst Stadtkus Gegenstand sein: am Sonnabend, dem 17. März, um 13.30 Uhr mit Wolfgang Hörmann sowie am Sonnabend, dem 14. April, um 14 Uhr mit Annemarie Ostermeier.

Etwas ungewöhnlich ist die Laufzeit der Schau. Erst einmal wird sie bis Ende April zu sehen sein – und dann noch einmal im Juli und August. Grund für die Unterbrechung ist ein aktuelles Ereignis: Aus Anlass des Treffens ehemaliger Heimkinder im Mai in Bantikow wird der Heimatverein ab 2. Mai eine Ausstellung zur Geschichte des Kyritzer Kinderheims zeigen.

Weitere Projekte in Vorbereitung

„Und wir halten uns den Sommer frei, um eine Kyritz-Ausstellung für Werne zu erarbeiten“, erklärt Angela Städeke-Karavidaj. Ab 3. Oktober solle die dann in der westfälischen Partnerstadt zu sehen sein.

Im Haus des Heimatvereins dreht sich ab September alles um ein ganz anderes Thema: das Kyritzer Handwerk. Die Arbeitsgemeinschaft Museum der Stadt gestaltet zusammen mit der Museumskuratorin eine erste eigene Ausstellung.

Von Alexander Beckmann

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