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Heimspiel in Glienicke

Band „Saitensprung“ gab Konzert Heimspiel in Glienicke

Ein Seitensprung führt üblicherweise zu Stress und Ärger – wenn sich aber die Band „Saitensprung“ ankündigt, freuen sich die Leute. Die drei Musiker Hans-Peter Falkenberg, Guido Lachetzke und Egmont Hamelow gaben am Sonnabend in Glienicke ein Konzert in der Kirche und hatten dort buchstäblich ein Heimspiel.

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Legaler „Saitensprung“: Die Musiker Hans-Paul Falkenberg, Guido Lachetzke und Egmont Hamelow (v.l.) beim Konzert.

Quelle: Christamaria Ruch

Glienicke. Ein Heimspiel erlebten am Sonnabendnachmittag die drei Bandmitglieder von „Saitensprung“. Hans-Paul Falkenberg, Egmont Hamelow und Guido Lachetzke leben in Glienicke und dem Nachbarort Zaatzke – in der dicht gefüllten Schinkelkirche in Glienicke traten sie nun zum zweiten Mal mit einem Konzert auf.

Unter dem Motto „Schottische Impressionen“ gaben sie schon frühzeitig die Marschrichtung für das einstündige Programm vor. Denn neben Livemusik präsentierten sie auch einen bunten Vortrag über eine Fahrt nach Schottland. „Sie erleben heute eine stressfreie und umweltfreundliche Reise nach Schottland“, stimmte Ingrid Blüschke vom Förderverein Schinkelkirche die Besucher vorab ein. Und schon schlug Egmont Hamelow das „Book of golden stories“ (das Buch der goldenen Geschichten) auf. Er reiste vor einigen Jahren mit seinem Bandkollegen Guido Lachetzke und den beiden Ehefrauen nach Schottland. „Vor zehn Jahren haben wir beide mit schottischer Musik zu spielen angefangen“, so Hamelow. Bei ihrer Reise konnten sie weit verbreitete Klischees aus nächster Nähe erleben, lernten den Exportschlager Whisky kennen oder spürten den schottischen Humor ihrer Reiseleiterin Mrs. Mc Mill. Auf jeden Fall sollte sich die kleine Reisegruppe laut Empfehlung buchstäblich „warm anziehen“. Denn das Wetter in Schottland entspricht dem Klischee der tief hängenden Wolken und starker Regenfälle. Die Reiseleiterin frohlockte und sagte: „Sie haben Glück, so viel Grau in den Wolken zu sehen und so starke Regenfälle hatten wir hier noch nie.“ Doch Schotten sind nicht allein geizig, sondern auch sehr gesellig, wie Hamelow berichtete und mit Bildern aus Pubs belegte. Die Balladen und Lieder von „Saitensprung“ würzten den Vortrag mit einer besonderen Note. Die Musiker ließen das Spektrum mit Piano, Bass, Gitarre und Mandoline erklingen – das ist wie ein großer Klangkörper. Schnell entstand beim Spielen eine Atmosphäre wie im irischen Pub. In Edinburgh entdeckten die Besucher aus der Ostprignitz sogar eine Karte mit allen verzeichneten Pubs der Stadt. „In den Pub „The last drop“ (Der letzte Tropfen) haben wir es aber nicht geschafft“, so Sänger Hamelow mit Augenzwinkern. Er erzählte auch von Maggie Blair, die am Ende doch noch ihre große Liebe fand – obwohl der Mann ihres Lebens aus einem Bergarbeiterort mit zweifelhaftem Ruf stammte.

Das Konzert reihte sich in das Jubiläumsjahr des Gotteshauses ein. Im April dieses Jahres jährte sich der 200. Jahrestag für die Grundsteinlegung der achteckigen Schinkelkirche.

Von Christamaria Ruch

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