Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin Heimvorteil in Wittstock genutzt
Lokales Ostprignitz-Ruppin Heimvorteil in Wittstock genutzt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
02:16 08.10.2015
So sehen Sieger aus. Die Wittstocker nutzten den Heimvorteil. Quelle: Dirk Becker
Anzeige
Wittstock

Im Endspiel konnte das Wittstocker Flüchtlingsteam seinen Heimvorteil nutzen und sich mit einem 4:0 gegen die Mannschaft Treskow II den Siegerpokal sichern.

Große Stimmung herrschte am Sonntagmorgen auf dem kleinen Kunstrasenplatz an der Förderschule für geistig Behinderte an der Rheinsberger Straße. Die Wittstocker Willkommens-Initiative für Flüchlinge aus Krisengebieten hatte zum ersten Fußballturnier Mannschaften aus sechs Übergangswohnheimen des Kreises eingeladen. Wittstock und Neuruppin traten jeweils mit zwei Teams auf, Lentzke und Wusterhausen schickten je eins ins Rennen.

Die Teilnehmer des Turniers. Quelle: Dirk Becker

Eine Idee in die Tat umzusetzen, dazu bedarf es häufig Experten. Ein Turnier nach allen Regeln der Kunst durchzuführen, dafür war der Kreissportbund der richtige Ansprechpartner. „Für uns ist das kein Problem“, so Geschäftsführer Thomas Krieglstein, von Haus aus Fußballer, der vor Ort auch die Wettkampfleitung übernahm. Der KSB stellte Pokale für die ersten drei Gewinner: Team Wittstock, Treskow II und Lentzke.

Voller Einsatz. Quelle: Dirk Becker

Für das leibliche Wohl hatten Krieglstein und seine Mitstreiter gesorgt. „Was Wittstock als Team fußballerisch geboten hat, das war schon auf hohem Niveau“, so der KSB-Geschäftsführer. Wittstocks Bürgermeister Jörg Gehrmann und Vize-Landrat Werner Nüse konnten dem bei der anschließenden Siegerehrung nur beipflichten. Hansa Wittstocks Fußballabteilung will sogar Talentscouts zum Training der Flüchtlingsmannschaft schicken, die fast ausschließlich aus syrischen Kickern besteht. Nun soll es ein nächstes Mal geben, dann findet das Turnier wohl in Neuruppin statt.

Von Dirk Becker

Ostprignitz-Ruppin Neuer Plan für die Heide - Konzerte auf dem Bombodrom

Auf dem einstigen Bombodromgelände könnte es im nächsten Jahr kleine Konzerte der Kammeroper Schloss Rheinsberg geben. Das hat Kammeroper-Chef Frank Matthus am Montag bei einer Konferenz am Rande der Kyritz-Ruppiner Heide vorgeschlagen. Die Sielmann-Stiftung will den Vorstoß gern aufgreifen. Sie hat mit einem ähnlichen Projekt bereits gute Erfahrungen gemacht.

08.10.2015

Eine Tagesbetreuung für Senioren wollte die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal in der ehemaligen Grundschule von Königshorst anbieten. Nun verabschiedet sie sich von dieser Idee, weil sie befürchtet, dass es zu wenige Interessenten gibt. Die Kommune hält an dem Vorhaben aber weiterhin fest – und sucht nun nach neuen Partnern, die ein solches Zentrum betreiben könnten.

08.10.2015

Ivonne Kempf und Philipp Dehnert leben in Dossow ihren Traum. Seit drei Jahren bewohnen sie einen Bauernhof, den sie Stück für Stück zu einem Domizil für herrenlose oder nicht gewollte Katzen und Kaninchen herrichten. Ehrenamtliche Helfer sind willkommen.

08.10.2015
Anzeige